Hülsta
Umsatzminus von 9,5 Prozent
Die Nachfrageschwäche in der Möbelbranche ging auch an Hülsta im vergangenen Jahr nicht spurlos vorüber. Nach einem zweiprozentigen Minus in 2001 sank der Umsatz der Marke 2002 um 9,5 Prozent
Die Nachfrageschwäche in der Möbelbranche ging auch an Hülsta im vergangenen Jahr nicht spurlos vorüber. Nach einem zweiprozentigen Minus in 2001 sank der Umsatz der Marke 2002 um 9,5 Prozent auf 254 Mio. Euro. Wobei die Kastenmöbler insgesamt in den Segmenten Wohnen, Schlafen und Jugend allein in den ersten drei Quartalen ein Minus von 17 Prozent hinnehmen mussten, heißt es in der Pressemitteilung. Die Zahl der Hülsta-Mitarbeiter liegt derzeit bei 1.450. Nach umfangreichen Investitionen im Jahre 2001 passte das Unternehmen diese im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 5 Mio. Euro sowohl der Beschäftigungs- als auch der Branchensituation an.
Trotz des Umsatzrückgangs erhöhte Hülsta sein werbliches Engagement. Gab die Marke in den vergangenen Jahren etwa 5,5 Prozent des Umsatzes für Werbung und Verkaufsförderung aus, so waren es 2002 immerhin 6,5 Prozent. Und in diesem Jahr will Geschäftsführer Dr. Bernd Göbel den Etat abermals erhöhen. Der Grund: Die Marke wird – wie bereits berichtet – erstmals im März eine TV-Kampagne starten. Da Fernsehwerbung bekanntlich teuer ist, will Göbel das Budget zusätzlich durch Umverlagerungen z. b. aufs Internet und Einsparungen im Printbereich anreichern. Die Spots, die im Augenblick noch in der Mache sind, sollen nicht nur die Hülsta-typischen Kernkompetenzen wie Design, Qualität und innovative Funktionen zum Ausdruck bringen, sondern auch eine Geschichte rund ums Möbel erzählen. "Wobei wir nicht darauf verzichten, die Produkte zu zeigen", gibt Dr. Bernd Göbel auf Anfrage der Online-Redaktion einen ersten Einblick in das Konzept der Kampagne, die mit Schwerpunktthemen im Frühjahr und Herbst Präsenz zeigen soll. Doch nicht nur was den Schaltzeitraum angeht will sich das Unternehmen konzentrieren, sondern auch bei der Auswahl der Sender. Mit diesen langfristig ausgelegten Aktivitäten beabsichtigt Göbel die Markenbekanntheit von, nach eigenen Angaben, derzeit über 50 Prozent zu erhöhen. Darüber hinaus will er weitere Marktanteile im Inland gewinnen. Wenngleich er die größeren Wachstumschancen im Export sieht. "Interessante Märkte liegen für Hülsta neben den westeuropäischen auch in Osteuropa, USA und Fernost."

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