Die Polstermöbelumsätze bleiben im Juni im tiefroten Bereich. (Foto: Thonet)

VdDP

Umsatzminus auch im Juni

Bei schönen Wetter zieht es uns an den Strand und nicht ins Möbelhaus: Das erklärt zum Teil sicher auch das Umsatzminus von 5,80 Prozent im Juni für die Polstermöbelhersteller. Der Umsatz für Sofas, Sessel und Co. betrug in diesem Monat 74,86 Mio. Euro. Diese Zahlen gab der Verband der Deutschen Polstermöbelindustrie (VdDP) heute bekannt. Insgesamt beläuft sich das Minus im Jahr 2018 bis Ende Juni bei einem erreichten Umsatz von 476,65 Mio. Euro auf 5,32 Prozent. Damit schneidet das Polstermöbelsegment deutlich schlechter ab als der Gesamtmöbelmarkt, der bis zum selben Zeitpunkt bei einem Gesamtumsatz von 9,05 Mrd. Euro ein Plus von 1,04 Prozent erwirtschaftete.

Im Inland lief es noch ein wenig schlechter als im Ausland. Im Heimmarkt sank der Umsatz im Juni um 6,78 Prozent und im ersten Halbjahr um 6,35 Prozent. Im Export betrug das Minus im Juni 4,14 Prozent und im ersten Halbjahr 3,34 Prozent. Einen noch stärkeren Rückgang mussten die Polstermöbelhersteller in der Eurozone hinnehmen. Hier sank der Umsatz im Juni um 16,75 Prozent und im ersten Halbjahr um 6,62 Prozent. Dem steht in Europa ein sattes Plus von 5,74 Prozent für den Gesamtmöbelmarkt gegenüber.

Diese Zahlen erfassen Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten und beruhen auf dem amtlichen Zahlenwerk des Statistischen Bundesamtes (Destatis), HDH/VDM, VdDP.

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