Küchen Aktuell

Umsatzexplosion auf 300 Millionen

„Wir haben nach der Lockdown-Phase im letzten Jahr förmlich eine Umsatzexplosion erlebt und konnten unseren Gesamtumsatz auf knapp 300 Mio. Euro ausbauen“, berichtet Claus Küpers, Geschäftsführer von Küchen Aktuell auf Nachfrage der "möbel kultur"-Redaktion zur derzeitigen Lage. Deshalb sei der Filialist noch für mindestens sechs Monate mit den Auslieferungen „extrem vollbeschäftigt“. „Wir haben mittlerweile über 150 neue Mitarbeiter eingestellt“, unterstreicht er die positive Entwicklung im vergangenen Jahr, die trotz der Pandemie am Ende 30 Mio. Euro Umsatz mehr als im Vorjahr in die Kassen gespült hat (Umsatz 2019: 270 Mio. Euro).

Zur neuen Corona-Verordnung erklärt Küpers: „Jeder Ladenschluss ist ,Mist‘. Unsere Mitarbeiter haben wie beim Lockdown Nr. 1 aber keinerlei finanzielle Nachteile, da wir alle Kurzarbeiterzahlungen auf 100 Prozent aufgestockt haben beziehungsweise aufstocken werden.“

Wie bereits in der ersten Lockdown-Phase im Frühjahr 2020 werde die Zeit nun auch zum Aufarbeiten, Renovieren und zum Vorbereiten der Zeit danach genutzt. Je länger eine Lockdown-Phase ist, desto größer wird die Nachfrage nach Online-Beratungen, stellt auch Küpers fest und relativiert: „Wir sind an allen Standorten technisch, organisatorisch und personell auf diese Leistungen eingerichtet. Trotz größerer Nachfrage wie früher ist die Bedeutung dieses Service allerdings nach wie vor sehr gering.“

Bei allen Unwägbarkeiten bleibt auch die Neueröffnung im März am Standort Hanau auf der Agenda. Daneben werden gerade die Neubauten in Brühl (Mannheim), ein Erweiterungsbau in Braunschweig und ab Juni ein Neubau in Weiterstadt geplant.

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