Die Umsätze mit Küchenmöbeln sind im Juni deutlich eingebrochen und um über zwölf Prozent gesunken.

Küchenkonjunktur

Umsatzeinbruch im Juni

Nach dem massiven Plus im Mai (+17,49 %) sind die Umsätze mit Küchenmöbeln im Juni (- 12,65 %) deutlich eingebrochen. Insgesamt wurden Küchenmöbel im Wert von 410.068 Mio. Euro umgesetzt. Die Zahlen hat der VdDK (auf Basis des Statistische Bundesamtes) heute bekannt gegeben. Da die Entwicklung seit Jahresbeginn - bis auf den extremen Anstieg im Mai, gefolgt von dem Einbruch im Juni - stabil verlief, schließt das erste Halbjahr mit einem Plus von insgesamt 1,43 Prozent und Erlösen in Höhe von 2,522 Mrd. Euro ab.

Gerade im Inland sanken die Umsätze mit Küchenmöbeln um dramatische 16,97 Prozent auf 224,176 Mio. Euro, nachdem sie im Mai um 14,24 Prozent auf 271,498 Mio. Euro emporgeschossen waren. Das Minus für das erste Halbjahr insgesamt beläuft sich allerdings lediglich auf 0,2 Prozent bei Erlösen in Höhe von 1,472 Mrd. Euro.

Im Ausland fielen die Umsätze im Juni um 6,79 Prozent auf 185,892 Mio. Euro. Im Mai waren sie um 22,07 Prozent auf 206,742 Mio. Euro geklettert. Beim direkten Blick auf die Eurozone ergibt sich für Juni ein Minus in Höhe von 8,32 Prozent auf 144,117 Mio. Euro. Der Gesamtwert für die Auslandsumsätze mit Küchenmöbeln liegt nach den ersten sechs Monaten 2019 bei 1,049.847 Mrd. Euro (+3,81 %).

Bei den Exportmärkten liegt Frankreich in der ersten Jahreshälfte 2019 – mit einem Anteil von 26,7 Prozent - weiterhin ganz vorn. Bis einschließlich Juni 2019 wurden dorthin Küchenmöbel im Wert von 284,439 Mio. Euro geliefert, was ein Plus von 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet. Die Niederlande (Anteil: 15 %) behaupten sich mit einem Zuwachs von 4,7 Prozent und Umsätzen in Höhe von 159,543 Mio. Euro auf dem zweiten Platz.

Nach China (Anteil: 3,2 %) gingen die Exporte im Juni 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drastische 25,6 Prozent zurück, sodass bis einschließlich Ende Juni Küchenmöbel im Wert von 33,902 Mio. Euro ausgeführt wurden. Die USA gewannen 2,5 Prozent und landeten mit umgesetzter Ware im Wert von 19,477 Mio. Euro auf Platz neun, zwei Ränge hinter China.

Diese Seite teilen