Alno

Umsatz weiter im Minus, doch Auftrieb für 2014 in Sicht

Immer noch leide Alno an den Folgen der Restrukturierung und der außerordentlichen Preiserhöhung in 2012, so heißt es in der heutigen Bilanzmitteilung. Damit sei auch das Umsatzminus von 11,5 Prozent

Immer noch leide Alno an den Folgen der Restrukturierung und der außerordentlichen Preiserhöhung in 2012, so heißt es in der heutigen Bilanzmitteilung. Damit sei auch das Umsatzminus von 11,5 Prozent im vergangenen Jahr zu erklären. Insgesamt erzielte die Alno-Gruppe 2013 395,1 Mio. Euro, wobei einem Rückgang im Inland Zuwächsen im Ausland (+1,1 Prozent) gegenüber standen. Das EBITDA lag mit 5,5 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 14,0 Mio. Euro. Positiv entwickelte sich dagegen das EBIT, das um knapp 34 Prozent auf 1,2 Mio. Euro anstieg. Das Konzernergebnis 2013 betrug nach Ertragssteuern -10,7 Mio. Euro, nach -1,4 Mio. Euro im Vorjahr, wobei 2012 unter anderem ein Einmaleffekt aus einem Forderungsverzicht in Höhe von 8,9 Mio. Euro zu berücksichtigen war.
"Wir haben die Voraussetzungen geschaffen, um die operative Marge und die Produktionsauslastung zu verbessern. Wir haben neue margenstärkere Absatzmärkte erschlossen und den Vertrieb gestärkt." Dies ist für Konzernchef Max Müller eine gute Basis für das laufende Jahr. Insbesondere gebe es positive Signale aus dem Export nach China. Im ersten Quartal 2014 wurde bereits ein Plus im Auftragsvolumen in Höhe von 10 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres verzeichnet. Für das Gesamtjahr 2014 erwartet der Konzern einen Umsatz zwischen 580 und 600 Mio. Euro, vor allem durch die frisch übernommenen AFG Küchen mit den Marken Piatti und Forster Küchen. Neben der Expansion auf den Schweizer Küchenmarkt erhofft sich Alno bei den Forster Stahlküchen Potenzial im internationalen Geschäft. Einen Vorgeschmack erhielten deutsche Händler bereits auf der MHK Jahreshauptversammlung am vergangenen Wochenende.
Im übrigen habe sich auch die Finanzstruktur verbessert. Der Anteil kurzfristiger Verbindlichkeiten an den Gesamtschulden ist von 84,3 Prozent (2012) auf 54,6 Prozent 2013 gesunken. "Jetzt setzen wir noch den letzten Baustein des Finanzierungskonzeptes um – die Aufnahme neuer Kontokorrentkreditlinien oder anderer Finanzierungsmöglichkeiten", erklärt CFO Ipek Demirtas.