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EK Servicegroup - mit Bilderstrecke

Umsatz- und Marketingpush für die KüchenPlus-Häuser

„Wir hatten zwar weniger Frequenz, aber die Stimmung war absolut positiv,“ resümiert Christian Claes, Konzeptmanager Küche, das Feedback auf die dreitägige Verbandsmesse EK Live (19.-21.1.) für seinen Bereich. Angesichts der Begrenzung auf 750 Besucher pro Tag profitierten alle von „mehr Luft“, so die Feststellung - auch für längere Gespräche zwischen Ausstellern, Verbandsmitarbeitern und Händlern. Und Gesprächsanlässe gab es genug, wobei es neben der Lieferproblematik als dem Thema Nr. 1 auch noch anderes zu besprechen gab. Wie zum Beispiel die Ausweitung der Social-Media-Aktivitäten unter der Headline „Pinterest goes küchenplus“, verbunden mit der Strategie zur erfolgreichen Umsetzung organischer und bezahlter Pins.

Mit dem Ziel, größere Reichweiten zu generieren, testet die EK Servicegroup schon seit Oktober 2021 in Zusammenarbeitet mit einer Social-Media-Agentur die Möglichkeiten, außer Facebook und Instagram auch diesen Kanal für die Händler zu erschließen. Rund 300.000 Aufrufe im Monat und eine hohe Interaktionsrate sprechen für einen erfolgreichen Start. Das entsprechende Serviceangebot für Contentmanagement und technische Abwicklung steht nun exklusiv allen Küchenplus-Händlern offen (für 279 Euro/mtl.), abgestimmt auf ihre regionalen Bedürfnisse und ihr Sortiment. Zunächst wurden für den Content die Partner-Lieferanten Nobilia, Häcker, Nolte und Ballerina einbezogen, künftig sollen auch die Gerätemarken involviert werden. „Pinterest ist aktuell der Social-Media-Kanal, der am stärksten wächst. Er lebt von Bildern und Emotionen, was wir für unsere Mitglieder mit speziellen Themen professionell umsetzen“, erklärt dazu Christian Claes und unterstreicht damit die Entlastung für die Mitglieder, die sonst viel Zeit aufwenden müssten, um sich mit den sich ständig verändernden Social-Media-Anforderungen auseinanderzusetzen. Und gerade bei diesem Thema sei die EK Servicegroup im Vergleich zu anderen Verbänden schon viel weiter, wie Martin Wolf als Leiter für Vertrieb und Marketing anhand des Feedbacks aus der Branche feststellt.

Aber die rund 70 Händler mit professionellem Küchenverkauf beziehungsweise 38 Mitglieder mit dem „Küchenplus“-Label haben auch noch andere Möglichkeiten, um auf sich aufmerksam zu machen. Dazu gehört zum Beispiel die Neuauflage des individuell auf die Händler:innen zugeschnittenen Lifestyle-Magazins „Küchenzauber“, worin den Käufer:innen auf 60 Seiten Tipps und Anregungen  gegeben werden. Voraussichtlich im kommenden September wird ein neues Ladenbaukonzept, analog zum Schwesterlabel Elektroplus vorgestellt. Fürs Instoremarketing eignen sich zudem die POS-Displays zum Stichwort „Nachhaltiges Handeln“, das auf die Kooperation mit der Initiative Grünergriff zurückgeht und besonders umweltbewussten Mitgliedern einschließlich Urkunde zur Verfügung steht. Und auch das jetzt insgesamt in der EK Servicegroup angebotene „Windows-Shopping“ anhand von QR-Codes an der Fensterscheibe sei für Küchenhändler interessant, sei es als Link zum Onlineshop für arrondierende Sortimente, für die Personalsuche oder als Einladung zu Events. Als erfolgreiche Marketingaktion wird überdies die „Green Friday“-Aktion aus dem letzten Herbst gewertet, mit der in Verbindung mit dem Verkauf von Küchen oder Geräten insgesamt 7.500 Bäume neugepflanzt wurden.

Mit dem 360-Grad-Marketing sieht sich die Küchensparte in der EK Servicegroup also gut gerüstet für 2022. Wobei die Umsatzentwicklung mit 13,5 Prozent Plus im vergangenen Jahr, bei steigenden Auftragswerten, für entsprechend Rückenwind gesorgt hat.

„Händler des Jahres 2021“ wurde übrigens jetzt der Electroplus/Küchenplus-Partner Joachim Malz in Bielefeld – ein echter Local Hero mit 30-jähriger Firmengeschichte, mittlerweile sechs Standorten in Ostwestfalen und 55 Mitarbeitern sowie einem ausgeprägten Serviceprofil.

Mehr zur EK Live in unserer "Bildergalerie".

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