Möbel Walther AG

Umsatz und Ergebnis unter Plan

Im ersten Quartal des laufenden Jahres erwirtschaftete die Möbel Walther AG noch ein Plus (Auftragseingang) von 9,4%. Doch in den darauf folgenden Monaten flaute die positive Entwicklung wieder ab. In

Im ersten Quartal des laufenden Jahres erwirtschaftete die Möbel Walther AG noch ein Plus (Auftragseingang) von 9,4%. Doch in den darauf folgenden Monaten flaute die positive Entwicklung wieder ab. In seinem gestern veröffentlichten Zwischenbericht für das 3. Quartal meldet der Vorstand per 30. September 2000 einen Auftragseingang (brutto) von 1.165,6 Mio. DM. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein Plus von 2,6%. Der Auftragsbestand (brutto) liegt bei 193,6 Mio. DM und damit 12,6 Mio. DM über 1999. Der fakturierte Umsatz stieg in den ersten neun Monaten nach Angaben des Konzerns um 2,4% auf 948,7 Mio. DM (flächenbereinigt minus 3%).
Der Gewinn vor Steuern liegt zum 30. September bei 7,3 Mio. DM (Vorjahr: 11 Mio. DM). Trotz der negativen Entwicklung konnte die Möbel Walther AG den Ergebnisrückgang des ersten Halbjahres etwas reduzieren, da das Ergebnis im dritten Quartal um 1,7 Mio. DM besser ausfiel als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bei Mutschler konnte der Verlust um 24% reduziert werden. Darüber hinaus zeige auch das 1998 eröffnete Haus in Schwetzingen eine deutliche Aufwärtsentwicklung: "der Verlust hat sich mehr als halbiert".Gut angelaufen ist der Internet-Shop welcomeliving.de, der am 11. August an den Start gegangen war. Auch im Ausbau des Auslandsgeschäfts war das Unternehmen erfolgreich: Im September eröffnete der erste Sconto Markt in Budapest. Damit ist die AG heute bereits in drei Ländern Osteuropas tätig: In Tschechien, Polen und Ungarn.
Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand keine Verbesserung der derzeitigen Branchenlage. "Die Stimmungsverschlechterung der Konsumenten als Folge des drastischen Anstiegs der Energiepreise äußerte sich in einer deutlichen Kaufzurückhaltung, so dass der Auftragseingang im Oktober um 6% hinter dem Vorjahr zurückblieb." Der ursprüngliche Wert von Plus 3% und der Vor-Steuer-Gewinn von 1999 in Höhe von 43,2 Mio. DM können demnach nicht erreicht werden.