BSH

Umsatz und Ergebnis im Plus

Wie bereits berichtet, hat die BSH mit 6,3 Mrd. Euro den Vorjahresumsatz leicht überflügeln können. Währungsbereinigt kam 2003 sogar ein Plus von 4 Prozent heraus, wie der Gerätekonzern gestern auf

Wie bereits berichtet, hat die BSH mit 6,3 Mrd. Euro den Vorjahresumsatz leicht überflügeln können. Währungsbereinigt kam 2003 sogar ein Plus von 4 Prozent heraus, wie der Gerätekonzern gestern auf der Bilanzpressekonferenz in München erklärte. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit steigerte sich gleichzeitig um 8,8 Prozent auf rund 473 Mio. Euro.
"Damit sind wir sehr zufrieden, denn die Rahmenbedingungen waren nach wie vor äußerst schwierig und der weltweite Wettbewerb hat sich noch weiter verschärft", so der vorsitzende Geschäftsführer Dr. Kurt-Ludwig Gutberlet in München.
Während die BSH ihren Marktanteil in Deutschland von 33,4 auf 33,7 Prozent ausgebaut habe, sei auch die europaweite Position als Nummer 3 weiter gefestigt worden. In Westeuropa (ohne Deutschland) kletterte der Umsatz um 1,4 Prozent, wobei insbesondere Spanien (+14 %) gut zulegte. Ebenfalls überdurchschnittliche Umsätze brachten die Türkei (+23%), Slowenien (+31 %), Russland (+10 %) und Polen (+4%). Mit einem zweistelligen Plus glänzte daneben China (+21%). Ebenso wie sich die USA – mit neuem Produktionsstandort in North Carolina – als bedeutender Wachstumsmarkt entwickelt habe.
Bemerkenswert auch die Tatsache, dass der Ertrag noch leicht ausgebaut werden konnte – trotz des "noch nie dagewesenen Preisverfalls in Europa". Der Wertverlust betrug immerhin 5 Prozent, in Deutschland bei Solo-Großgeräten sogar 7 Prozent. Um dagegen die Kosten einzudämmen, hat die BSH hierzulande bereits rund 1.000 Stellen gekürzt. "In unserem Wirtschaftsplan haben wir für 2004 wiederum weniger Arbeiter und Angestellte eingeplant", verriet Gutberlet, ohne jedoch eine genaue Zahl zu nennen. Die Osterweiterung der EU sieht er durchaus als Chance zum Ausbau kostengünstiger Fertigungskapazitäten, aber auch als heranwachsenden Absatzmarkt.
Neuigkeit am Rande: Ab 1. Juli gibt es bei der BSH ein Wiedersehen mit Raimund Denk, ehemaliger Neff-Geschäftsführer und Alno-Vorstandschef. Er tritt im Oktober als Leiter Zentraleinkauf die Nachfolge von Rainer Nowak an, da dieser in den Ruhestand geht.