Villeroy & Boch
Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal deutlich gesunken
Der Umsatz von Villeroy & Boch sank im 1. Quartal um 17,5 Prozent auf 182,2 Mio. Euro im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2008. So reduzierte sich der Absatz
Der Umsatz von Villeroy & Boch sank im 1. Quartal um 17,5 Prozent auf 182,2 Mio. Euro im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2008. So reduzierte sich der Absatz im Bereich "Bad und Wellness" um 19,2 Prozent auf 110,2 Mio. Euro. Insbesondere in den Exportmärkten USA, Mexiko, Frankreich, Großbritannien und in Osteuropa gab es deutliche Einbußen, während der Umsatzverlust in Deutschland mit fünf Prozent noch vergleichsweise gering ausfiel. Im Segment Tischkultur lag V&B mit 72 Mio. Euro um 14,8 Prozent unter der Vorjahresperiode. Hier machte sich die Kaufzurückhaltung vor allem in den USA, Großbritannien, Skandinavien sowie seit Jahresbeginn auch in Russland und dem übrigen osteuropäischen Raum bemerkbar. Als Grund für die Einbrüche nennt der Konzern die negativen Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise. Weshalb V&B bereits im März ein Maßnahmenpaket zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität eingeleitet hatte. Dieses Paket in Höhe von rund 60 Mio. Euro, das ab 2011 Einsparungen von jährlich rund 50 Mio. Euro bringen soll, belastete das Ergebnis im 1. Quartal, sodass das EBT bei -70,1 Mio. Euro liegt. Bereinigt um den Restrukturierungsaufwand ergebe sich daraus aufgrund der rückläufigen Umsatzerlöse ein EBT von -10,1 Mio. Euro (2008: + 8,3 Mio. Euro).

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