HÄFELE

Umsatz um 4,9 Prozent gewachsen

Die internationale Häfele Gruppe hat das Jahr 2017 mit einem Gesamtumsatz von 1,375 Mrd. Euro (2016: 1,311 Mrd. Euro) abgeschlossen. Das entspricht einem Wachstum von 4,9 Prozent. Währungsbereinigt sind es sogar 6,5 Prozent. 
Die 37 ausländischen Tochterunternehmen haben dazu ein Plus von 6,3Prozent, die Mutter- und die sechs Produktionsgesellschaften in Deutschland 1,7 Prozent beigesteuert. Nahezu alle bearbeiteten Märkte haben sich positiv entwickelt. „Hauptwachstumstreiber“ waren im vergangenen Jahr die Vertriebsgesellschaften in USA, Vietnam und Indien. Die Märkte in Asien verzeichneten allgemein überdurchschnittliche Zuwachsraten.

Weltweit wuchs die Mitarbeiterzahl erneut um 200 auf jetzt 7.600. In Deutschland hat Häfele 1.600 Mitarbeiter, darunter 85 Auszubildende/Studenten. 
br> Mit 37 Auslandsgesellschaften und zahlreichen weiteren Vertriebsorganisationen weltweit ist Häfele in über 150 Ländern tätig. 80 Prozent seines Umsatzes wird heute außerhalb Deutschlands erwirtschaftet. Die Unternehmensgruppe bedient mit ihren Produkten und Services die führenden Möbelhersteller der Welt, Architekten und Planer sowie seine Partner im Handwerk und den Handel mit bedarfsgerechten weltweiten und lokalen Sortimenten. Eigene Produkte entstehen in einem von fünf Häfele Produktionswerken oder werden bei einem von 1.500 Partnern auf der ganzen Welt hergestellt. Aktuell treibt die Häfele Gruppe die globale Vernetzung weiter voran. Im erfolgreichen internationalen Objektgeschäft konzentriert man sich mit neuen Angeboten auf den Wachstumssektor Hospitality. Für innovative Smart Home-Konzepte ist das Unternehmen ebenfalls zum Vordenker geworden. Häfele Connect, eine App für Smartphones und Tablets, vernetzt und steuert Licht und Sound sowie elektrische Antriebe im Möbel. 

Die Unternehmensgruppe ist optimistisch in das neue Geschäftsjahr gestartet und sieht gute Chancen, auch 2018 international zu wachsen. „Wir erwarten für das Gesamtjahr einen Umsatzzuwachs im mittleren einstelligen Bereich“, erklärt Unternehmensleiterin Sibylle Thierer. 

Dazu werden auch Investitionen in Höhe von 55 Millionen Euro in Märkte, Produkte, Produktionsanlagen, Logistik und Service beitragen. Risiken sieht die Unternehmensleitung in den volatilen Devisen- und Rohstoffmärkten sowie den vielen politischen Unruhen und weltweiten Brennpunkten, auf deren Entwicklung – wie schon 2017 – im Bedarfsfall flexibel und umsichtig zu reagieren sein wird.

Diese Seite teilen