Häfele

Umsatz um 3,1 Prozent gesteigert

Weiter auf Wachstumskurs: Häfele erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,311 Milliarden Euro (2015: 1,271 Milliarden Euro). Das ist ein Zuwachs von 3,1 Prozent. „Währungsbereinigt läge das Plus sogar

Weiter auf Wachstumskurs: Häfele erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,311 Milliarden Euro (2015: 1,271 Milliarden Euro). Das ist ein Zuwachs von 3,1 Prozent. „Währungsbereinigt läge das Plus sogar bei 6,1 Prozent, ein erfreulicher Erfolg“, so Sibylle Thierer, Vorsitzende der Geschäftsführung (CEO).

Zu diesem Umsatzwachstum haben 37 ausländischen Tochterunternehmen (plus 3,2 Prozent) sowie die Mutter- und sechs Produktionsgesellschaften in Deutschland und Ungarn (plus 3 Prozent) in gleichem Maße beigetragen. Fast alle Märkte haben sich positiv entwickelt und ihre Umsätze gesteigert. Die USA, Indien sowie die Märkte in Asien wiesen überdurchschnittliche Zuwachsraten auf.

Mit 37 Auslandsgesellschaften und zahlreichen weiteren Vertriebsorganisationen weltweit ist Häfele in über 150 Ländern tätig. Mittlerweile werden 79 Prozent des Umsatzes außerhalb Deutschlands erwirtschaftet. Im vergangenen Jahr hat Häfele 35 Millionen Euro investiert, um die verschiedenen Märkte weiter zu vernetzen.

Die Produkte werden entweder in einem der sechs eigenen Produktionswerke oder nach den „Häfele German Quality Vorgaben“ bei einem der 1.500 Partner auf der ganzen Welt hergestellt.

Die Zahl der Beschäftigten ist weltweit um 200 auf jetzt 7.300 gestiegen. In Deutschland blieb sie mit 1.600 konstant. Zudem hat die Häfele Muttergesellschaft in Deutschland ihr Ausbildungsangebot um zwölf Ausbildungsplätze für junge Geflüchtete aus neun Nationen ausgeweitet. Detlef Scheele, designierter Chef der Bundesagentur für Arbeit, würdigte Häfele bei einem Besuch in Nagold als nationales Vorzeigebeispiel in Sachen betrieblicher Integrationsarbeit.

Für 2017 rechnet sich die Unternehmensgruppe – trotz der vielen Krisenherde weltweit – gute Marktchancen aus. „Wir erwarten einen Umsatzzuwachs im mittleren einstelligen Bereich“, sagt Sibylle Thierer. Das Investitionsvolumen der Unternehmensgruppe wird 2017 rund 40 Mio. Euro betragen. Risiken sieht man in den volatilen Devisen- und Rohstoffmärkten sowie in der wachsenden Zahl weltweiter Brennpunkte.