Franke

Umsatz um 2,8 Prozent gesunken

Nur geringfügig hat sich der Gesamtumsatz von Franke Deutschland 2008 im Vergleich zum Vorjahr verändert. Die Holding verzeichnete ein Minus von 2,8 Prozent und erwirtschaftete somit 503 Mio. Euro (2007:

Nur geringfügig hat sich der Gesamtumsatz von Franke Deutschland 2008 im Vergleich zum Vorjahr verändert. Die Holding verzeichnete ein Minus von 2,8 Prozent und erwirtschaftete somit 503 Mio. Euro (2007: 512 Mio. Euro). Geschäftsführer Wolfgang Kemmerling zeigte sich aufgrund der weltweiten Entwicklungen mit dem Ergebnis zufrieden und freute sich, dass es Franke gelungen ist, sich in schwierigen Zeiten zu behaupten.
Die Segmente Küchentechnik (36 %) und Foodservice-Systems sind auf Vorjahres-Niveau geblieben. Der Bereich Washroom-Systems erzielte ein leichtes Plus – Coffee-Systems ein leichtes Minus. Um acht Prozent bergab ging es für das Segment Getränketechnik im Jahr 2008.
Insgesamt 22 Mio. Euro investierte das Unternehmen für Gebäude, Grundstücke und Optimierung von Produktions-Anlagen. Der Löwenanteil floss in den Bau einer neuen Kaffeemaschinen-Gesellschaft in Grünfeld, Franken. "Ein höchst interessantes Geschäftsfeld mit großem Potenzial, von dem wir uns in den kommenden Jahren attraktive Wachstumsraten versprechen", so Kemmerling. [page_break]
Die Umsatzprognosen für das laufende Geschäftsjahr sehen weniger rosig aus: "Für 2009, das zeigen die Zahlen der ersten beiden Quartale bereits, erwarten wir eine rückläufige Umsatzentwicklung – möglicherweise im zweistelligen Bereich. Besonders betroffen davon sind vor allem die Exportmärkte, bei denen keinerlei Stabilisierungs-Tendenzen erkennbar sind", so Kemmerling.
Die Franke Gruppe International musste ebenfalls einen Gesamtumsatzrückgang von 2,8 Prozent hinnehmen. Der Konzern erwirtschaftete 1,87 Mrd. Euro. Der Umsatz im Bereich Kitchen-Systems verlor 2008 insgesamt 5,7 Prozent.