Die Metro Group hat ihren Umsatz um 0,9 Prozent gesteigert.

Metro Group

Umsatz um 0,9 Prozent gesteigert

Nach vorläufigen Zahlen sank der Umsatz der Metro Group im Rumpfgeschäftsjahr 2013 um 2,2 Prozent auf 46,3 Mrd. Euro. Das ist auf das in weiten Teilen Europas schwierige wirtschaftliche Umfeld, den Verkauf von Real Osteuropa sowie negative Wechselkurseffekte zurückzuführen. Berücksichtigt man allerdings die Portfolio-Änderungen, weil einige Unternehmensteile verkauft worden sind, ergibt sich ein leichtes Plus von 0,9 Prozent.

Der berichtete Umsatz im dritten Quartal lag mit 15,5 Mrd. Euro leicht unterhalb des Vorjahreszeitraums. Dabei hätten jedoch alle Vertriebslinien einen verbesserten flächenbereinigten Umsatztrend gezeigt. "Insbesondere das mit einem Prozent positive flächenbereinigte Wachstum im dritten Quartal in Deutschland zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind", so Olaf Koch, Vorstandsvorsitzender der Metro AG. Daher gehe die Gruppe jetzt mit Zuversicht ins Weihnachtsgeschäft.

Steigern konnte Metro die Umsatzanteile aus den Bereichen Onlinegeschäft, Belieferung, Franchise-Aktivitäten und Eigenmarken. Bezogen auf die einzelnen Vertriebslinien ergibt sich folgendes Bild: Der Umsatz von Metro Cash & Carry sank von Januar bis September 2013 um zwei Prozent auf 22,6 Mrd. Euro. Bei Media-Saturn stieg der Umsatz um 0,6 Prozent. In Deutschland ist die Sparte mit einem Anstieg um 3,1 Prozent auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Bei Real ging der Umsatz um 8,3 Prozent auf 7,3 Mrd. Euro zurück. Grund dafür ist vor allem, dass Real Ukraine seit dem 1. März 2013, Real Russland seit dem 1. April 2013 und Real Rumänien seit dem 1. September 2013 nicht mehr in den Konzernabschluss einbezogen werden. Ein Minus musste auch Galeria Kaufhof hinnehmen - allerdings nur um 0,5 Prozent. Flächenbereinigt wuchs der Umsatz jedoch um 0,9 Prozent.

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