GPK-Fachhandel
Umsatz leicht zurückgegangen
Mit einem kleinen Minus hat der GPK-Fachhandel die ersten fünf Monate dieses Jahres abgeschlossen. Wie der Bundesverband für den gedeckten Tisch, Hausrat und Wohnkultur (GPK) mitteilte, sank der Umsatz bei
Mit einem kleinen Minus hat der GPK-Fachhandel die ersten fünf Monate dieses Jahres abgeschlossen. Wie der Bundesverband für den gedeckten Tisch, Hausrat und Wohnkultur (GPK) mitteilte, sank der Umsatz bei teilnehmenden Händlern um 2,8 Prozent. Unternehmen, die Hausrat und Küchenausstattung führen, standen etwas besser da. Sie verzeichneten einen Rückgang von 2 Prozent. Generell wurden bei allen Produkten des Bereichs Küche positive Zahlen verzeichnet, während die des gedeckten Tisches unter dem Vorjahresumsatz lagen. Gleichzeitig konnte jedoch der Durchschnittspreis je Kunde um 2,6 Prozent gesteigert werden.
Mit Blick auf die Zukunft erwarten insbesondere die Lieferanten schwierige Zeiten, hieß es weiter. Der Grund: Nach dem Aus für die Hertie-Häuser müsse auch damit gerechnet werden, dass zahlreiche Karstadt-Standorte für die Branche wegfallen. Zudem gefährde eine nachlassende Attraktivität von Stadtzentren, geringe Deckungsbeiträge im Living-Fachhandel, die seltene Bestellung von Hochzeitstischen sowie der Umstand, dass weniger nach Komplettservicen als nach arbeitsintensiven Nachbestellungen gefragt werde,
eine flächendeckende Fachgeschäftspräsenz. [page_break]
"Das Interesse an hochwertigen Konsumgütern ist in Deutschland höher als in fast allen anderen europäischen Staaten", erläuterte Carl Reckers Präsidenten des GPK-Bundesverbandes auf der jüngsten Branchentagung und gab zugleich auch das Credo aus: "Den Markt gestalten muss die Branche jedoch selbst." Thomas Grothkopp,
Geschäftsführer des Bundesverbandes fügte hinzu, dass der Fachhandel die Produktionsüberhänge zahlreicher Lieferanten künftig auch besser vermarkten müsse. "Auf Dauer kann es nicht gut gehen, wenn zu hohen Rabatten attraktive Ware in Online-Shopping-
Clubs, Werksverkäufen und FOCs verschleudert werden, was nichts anderes bewirkt, als über den Preisverfall den Fachgeschäften die Kalkulationsgrundlage zu entziehen."

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