Villeroy & Boch
Umsatz leicht gesunken
Der nahezu auf Vorjahresniveau liegende Auslandumsatz konnte die Schwächen im Inland nicht abfangen: Villeroy & Boch schloss das Geschäftsjahr 2005 mit 893,2 Mio Euro und damit mit einem Minus von
Der nahezu auf Vorjahresniveau liegende Auslandumsatz konnte die Schwächen im Inland nicht abfangen: Villeroy & Boch schloss das Geschäftsjahr 2005 mit 893,2 Mio Euro und damit mit einem Minus von 0,9 Prozent ab. In Deutschland verzeichnete der Porzellan- und Keramik-Spezialist mit 273,3 Mio Euro sogar ein Minus von 2,7 Prozent. Das operative Konzernergebnis (EBT) ging von 33,8 Mio. Euro um 9,5 Euro auf 24,3 Mio. Euro ebenfalls zurück. Grund: Umsatzeinbrüche im Geschäftsfeld Wellness und Mehrbelastungen durch Kostensenkungsmaßnahmen, die sich erst in Zukunft positiv auswirken werden. Als Gewinner erwiesen sich in 2005 die Geschäftsfelder Sanitärkeramik, Möbel und Armaturen. Auch der Bereich Tischkultur lief gut – allerdings stand dem Umsatzplus von 28 Prozent ein deutlich höherer Aufwand entgegen, so dass auch hier der EBT nicht das Vorjahresergebnis erreichte.
Aufsichtsrat und Vorstand schlagen der Hauptversammlung am 09. Juni 2006 vor, pro Vorzugs-Stückaktie eine Dividende von 0,37 Euro und 0,32 Euro für die Stamm-Stückaktie auszuschütten. Das entspricht 9,7 Mio. Euro des Bilanzgewinns in Höhe von 16,2 Mio Euro.
Für das Jahr 2006 erwarten die Mettlacher wieder einen leichten Umsatzanstieg in allen Bereichen. Das erste Quartal brachte bereits ein Plus von 8 Prozent.

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