Bayerische Polstermöbelindustrie

Umsatz kletterte auf über 1,1 Mrd. Euro

Mit einem Umsatzplus von 2,3 Prozent auf über 1,1, Mrd. Euro lief das Jahr 2011 für die bayerische Polstermöbelindustrie erfolgreich. Beim Jahres-Wirtschaftspressegespräch in Coburg zog Christian Dahm, Geschäftsführer des Verbandes der Holzwirtschaft und Kunststoffverarbeitung Bayern-Thüringen, heute Bilanz.

Deutlich hinkt der Polstermöbelbereich hinter der gesamten bayerischen Möbelindustrie zurück, die es vor allem dank der positiven Entwicklung bei Büromöbeln und beim Objektbau auf einen Umsatzzuwachs von 10,7 Prozent auf mehr als vier Mrd. Euro brachte. Diese Zahlen ermittelte das Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung.

Die bayerischen Polstermöbelhersteller, zumeist in Oberfranken ansässig, beschäftigten 2011 über 6.000 Mitarbeiter (plus 3,9 Prozent). Als "äußerst erfreulich" bewertete Dahm die Entwicklung der ersten beiden Monate dieses Jahres. Im Vergleich zu 2011 stieg der Umsatz um 5,8 Prozent, die Beschäftigungszahl legte um 5,1 Prozent zu und auch der Auftragsbestand konnte erhöht werden.

Die Lust der Deutschen auf neue Möbel ist laut GfK ungebrochen, Probleme bereiten jedoch hohe Preise für Materialien und Energie. Für das laufende Jahr erwartet die bayerische Polstermöbelindustrie ein Umsatzplus von etwa drei Prozent.

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