Alno
Umsatz gesunken, Restrukturierung wird fortgesetzt
Immerhin besser als der Branchenschnitt: Die Alno AG, Pfullendorf, schließt das Geschäftsjahr 2001 mit einem Umsatzminus von zwei Prozent ab. Dabei wurde das Inlandsminus von 4,9 Prozent durch ein deutliches
Immerhin besser als der Branchenschnitt: Die Alno AG, Pfullendorf, schließt das Geschäftsjahr 2001 mit einem Umsatzminus von zwei Prozent ab. Dabei wurde das Inlandsminus von 4,9 Prozent durch ein deutliches Plus von 10,2 Prozent im Ausland geschmälert. Insgesamt betrug der Umsatz 436,3 Mio. Euro. Der Jahresfehlbertrag erhöhte sich von -12,2 Mio. Euro auf 18,8 Mio. Euro. Der Konzern nannte als Gründe die rückläufige Umsatzentwicklung, die Erhöhung des Rückstellungsbedarfs und außerordentliche Wertberichtigungen.
Um der Negativentwicklung entgegen zu wirken, wurden die Organisations- und Prozessstrukturen verschlankt. Zudem soll der neue Vorstandsvorsitzende Dr. Frank Gebert "neuen Schwung" in das Restrukturierungskonzept bringen.
Aufgrund der schwierigen Marktsituation rechnet Alno im laufenden Geschäftsjahr lediglich mit einer Reduzierung des Verlustvortrags. Erst für 2003 sieht der Konzern die Chance auf ein ausgeglichenes Ergebnis.
Positiv: Die Entwicklung der Alno-Tochter Puris Bad GmbH, die 2001 eine Umsatzsteigerung von 14,3 Prozent auf 12,5 Mio Euro erzielte. Allerdings wurde auch hier der Break-Even knapp verfehlt. Bei dem Badmöbelhersteller geht der Konzern schon für 2002 von einem ausgeglichenen Ergebnis aus.

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