Alno

Umsatz gesunken – Ebit erhöht

In den ersten neun Monaten 2010 erwirtschaftete Alno einen Umsatz von 344,7 Mio. Euro. Das entspricht einem Minus von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2009: 361,6 Mio. Euro). Als Ursache

In den ersten neun Monaten 2010 erwirtschaftete Alno einen Umsatz von 344,7 Mio. Euro. Das entspricht einem Minus von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2009: 361,6 Mio. Euro). Als Ursache für den Rückgang nennt der Konzern das schwierige Exportgeschäft. Zudem habe das Management im Zuge von "Alno 2013" "bewusst auf margenschwache Umsätze verzichtet, um die Profitabilität zu steigern". Parallel sank das EBITDA von 11 Mio. Euro im Vorjahr auf 9,8 Mio. Euro. Planmäßige Abschreibungen gingen von 12,5 Mio. auf 9,2 Mio. Euro zurück. Beim EBIT konnte dagegen dank niedrigerer sonstiger vertrieblicher Aufwendungen ein Anstieg von -1,5 Mio. auf nun 0,7 Mio. Euro erzielt werden.
Zu den wichtigsten Steps 2010 zählt Alno unter anderem die Einführung der 10-Tage-Küche von Impuls, das neue Wellmann-Sortiment und die Lizenzvereinbarung mit Esprit International. Als Erfolg verbuchte der Konzern auch seine Hausmesse. Denn bei Musterküchen-Platzierungen konnte die Alno-Gruppe im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von 80 Prozent verzeichnen. Zudem gab es im September einen wichtigen Vertriebserfolg in China: Dort erhielt das Unternehmen einen Großauftrag für die Ausstattung einer Wohnanlage mit 631 Küchen.
Die ausländischen Tochtergesellschaften werden im Zuge von "Alno 2013" zu reinen Vertriebseinheiten umgebaut oder aufgelöst. So wurden im Juli die Alno Austria, Alno Nederland und Alno Iberica liquidiert und bei Alno Italia das Liquidationsverfahren eingeleitet.