Blanco
Umsatz gesteigert – Divisionalisierung abgeschlossen
Die Blanco GmbH & Co KG wird zur reinen "Küchentechnik-Gesellschaft". Damit beendet das Unternehmen die vor zehn Jahren eingeleitete Divisionalisierung zum 31. August 2007. Der Geschäftsbereich CS (Catering Systeme, Medical
Die Blanco GmbH & Co KG wird zur reinen "Küchentechnik-Gesellschaft". Damit beendet das Unternehmen die vor zehn Jahren eingeleitete Divisionalisierung zum 31. August 2007. Der Geschäftsbereich CS (Catering Systeme, Medical Care und Industrial Components) spaltet sich nun in eine rechtlich selbstständige Gesellschaft ab. "Mit diesem Schritt in die wechselseitige Unabhängigkeit eröffnen wir uns neue Perspektiven", erklärt Frank Straub, geschäftsführender Gesellschafter. "Jede Gesellschaft kann nun schneller, flexibler und strategisch unabhängiger ihre Zukunft gestalten. Ein weiterer Vorteil: Wir können uns noch konsequenter auf unsere Kunden fokussieren." Außerdem löst diese Aufteilung das Problem der Nachfolgerreglung. Denn Straub geht voraussichtlich in zwei Jahren in den Ruhestand – jetzt erübrigt sich die Frage, ob Rolf Waldi (Geschäftsführer CS) oder Achim Schreiber (Geschäftsführer KT)seine Position an der Spitze einnimmt.
Das Geschäftsjahr 2006 legt für die Zukunft einen soliden Grundstein. Blanco hat mit einer Umsatzsteigerung von knapp 11 Prozent auf 327 Mio. Euro sein selbst gestecktes Ziel übertroffen. Der Umsatz der Küchentechnik konnte um rund 13 Prozent auf jetzt 259 Mio. Euro erhöht werden. Damit steuert dieser Unternehmensbereich 79 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Der Auslandsanteil beträgt knapp 70 Prozent. "Ein wesentlicher Wachstumsträger war in 2006 auch der deutsche Markt, der im letzten Quartal des vergangenen Jahres einen noch nie da gewesenen Boom erlebt hat", führte Geschäftsführer Achim Schreiber auf der heutigen Pressekonferenz in Stuttgart aus.
Schlechter sah es hingegen im nordamerikanischen Markt aus: Nachdem das Unternehmen bislang in den USA stets hohe Wachstumsraten verzeichnen konnte, ist die Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr 2006 erstmals rückläufig. Diese Entwicklung ist vor allem auf den dramatischen Einbruch des Immobilienmarkts in den USA zurückzuführen. "Erfreulicherweise konnten wir den Einbruch mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten in Europa kompensieren", erklärte Schreiber. "Einer der größten Erfolgsfaktoren war und ist Blanco SteelArt, unsere High-End-Marke für exklusive Edelstahllösungen".
Der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr macht jedoch auch deutlich, dass Blanco sich nach dem Boom des letzten Jahres nun in einem etwas ruhigeren Umfeld bewegt. "Doch wir gehen davon aus, dass sich die gute Konjunkturlage langfristig auch im Küchenmarkt durchsetzt", prognostiziert Achim Schreiber.

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