Im August musste die deutsche Küchenmöbelindustrie einem Umsatzeinbruch um 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat hinnehmen.

VdDK

Umsatz bricht im August um 7,5 Prozent ein

Wer dachte, es geht immer nur bergauf, erlebt jetzt eine Überraschung. Die heimische Küchenmöbelindustrie konnte ihren Positivlauf im August nicht fortsetzen. Der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,5 Prozent auf knapp 351 Mio. Euro, wobei das „Corona-Jahr 2020“ sicher ein Ausnahmejahr war. Diese Zahlen teilte der Verband der Deutschen Küchenmöbelindustrie (VdDK) gestern mit. Dass sich das Plus in diesem Jahr trotzdem noch auf 12,12 Prozent bei einem Gesamtumsatz von gut 3,64 Mrd. Euro beläuft, zeigt, wie gut die Küchenmöbelindustrie ins Jahr gestartet ist.

Der Inlandsumsatz brach im August mit 9,12 Prozent stärker ein als der Export (-5,24 %). Besonders ausgeprägt ist der Umsatzknick allerdings in der Eurozone (-11,3 %).

Dennoch sind deutsche Küchenmöbel 2021 vor allem im Ausland gefragt, der Gesamtumsatz bis Ende August übertrifft den des Vorjahres noch um 22,86 Prozent.

Die Zahl der Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten liegt konstant bei 50. Mit 17.675 Beschäftigten gibt es im August einen Anstieg von 6,29 Prozent.

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