Möbel-Index

Umsätze im Handel weiter geschmolzen

Die heißen Temperaturen ließen im Juli auch die Umsätze im deutschen Möbelhandel weiter schmelzen. Insgesamt liegt die Branche, aufgelaufen bis Juli bei einem Minus von 3,1 Prozent. Das ergab der Möbel-Index der BBE Handelsberatung in Koperation mit der "möbel kultur". Das bekamen besonders frequenzabhängige Betreiber wie die Großfläche und filialisierte Discounter zu spüren. Zwar waren auch die Fachhandels- und kleinflächigeren Vollsortimentshäuser vom Kunden-Rückgang betroffen, doch waren die Verbraucher, die unterwegs waren, meist kaufwillig bzw. mit einer konkreten Kaufabsicht unterwegs und sorgten für hohe Abschlussquoten. "Der Trend aus dem Juni hat sich im Juli leicht verschärft", kommentiert Sebastian Deppe von der BBE. "Das heiße Wetter und die ,Ablenkung' durch die Fußball WM haben die Möbel- und Einkaufsstimmung weiter gedämpft. Werbeaktionen sind weitestgehend verpufft."

[page_break] Die Daten des Möbel-Index der "möbel kultur" und der BBE Handelsberatung München beruhen im wesentlichen auf den Zahlen aus dem "Chefplan Online" (CPO). Allein hier kann die BBE auf über 100 Teilnehmer aus dem Möbelhandel zurückgreifen. Diese werden z.T. aus Einzelberatungen bzw. sonstigen Eigenerhebungen wie Erfa angereichert. Grundsätzlich sind alle Betriebstypen und -größen aus verschiedenen Einkaufsverbänden, darunter Alliance, EMV, Garant-Möbel und MZE vertreten. Wobei der Fokus deutlich auf Vollsortimentern bis 10.000 qm sowie Fachmärkten und Spezialisten liegt.

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