Hornitex
Umfassende Sanierung
Um für mögliche Übernahmeinteressenten attraktiver zu werden, plant Hornitex diverse Sanierungsmaßnahmen. Dies bestätigte Dr. Holger Schmeißer, Mitglied der Geschäftsführung, gegenüber der Neuen Westfälischen. So soll in Horn die Produktion restrukturiert
Um für mögliche Übernahmeinteressenten attraktiver zu werden, plant Hornitex diverse Sanierungsmaßnahmen. Dies bestätigte Dr. Holger Schmeißer, Mitglied der Geschäftsführung, gegenüber der Neuen Westfälischen. So soll in Horn die Produktion restrukturiert werden, da diese zu komplex sei, um effektiv zu arbeiten. Geplant ist aus der Paneel-Fertigung auszusteigen und diese nur noch im Werk Beeskow zu fertigen. Außerdem schrumpft die Zahl der Mitarbeiter bis Ende des Jahres von derzeit 1.200 auf 1.000. Im Werk Nidda erhielten kürzlich 40 Angestellte ihre Kündigung.
Um die Standorte Nidda und Duisburg aufzuwerten, will die Hornitex-Geschäftsführung die Planung von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen vorantreiben.
Weiterhin soll das Unternehmen als Ganzes verkauft werden. Verhandlungen mit zwei Kapitalgesellschaften im Frühjahr dieses Jahres waren "aus wohl erwogenen Gründen der Gläubiger nicht erfolgt", so Schmeißer.

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