Blanco
Um fast neun Prozent zugelegt
Einen Umsatzsprung von 8,9 Prozent auf 274 Mio. Euro im Jahr 2012 verkündete Blanco auf der gestrigen Bilanzpressekonferenz in Oberderdingen. Während im Inland 7,8 Prozent Plus (105 Mio. Euro) erzielt
Einen Umsatzsprung von 8,9 Prozent auf 274 Mio. Euro im Jahr 2012 verkündete Blanco auf der gestrigen Bilanzpressekonferenz in Oberderdingen. Während im Inland 7,8 Prozent Plus (105 Mio. Euro) erzielt wurden, steigerte sich der Auslandsumsatz sogar um 9,6 Prozent auf 165 Mio. Euro. Dass diese Zuwächse laut Firmenchef Achim Schreiber im Vergleich zu Wettbewerbern überdurchschnittlich ausfielen, hat mehrere Gründe. Ein wesentlicher Aspekt ist zum Beispiel das Amerika-Geschäft, das – ausgehend von ehemals über 30 Prozent Exportanteil – in den vergangenen Jahren starke Einbußen zu verzeichnen hatte und sich nun im Zuge einer sich stabilisierenden Immobilienwirtschaft wieder positiv entwickelt. Blanco profitierte davon vor allem mit seinem in Toronto ansässigen Werk für Silgranit.
Granitspülen waren aber auch insgesamt im In- und Ausland die Wachstumstreiber und der Erfolg bestätigte Blanco laut eigenen Angaben wiederum als Weltmarktführer in diesem Bereich. Für Umsatzsteigerungen sorgten daneben höherwertigere Modelle bis hin zu den prämierten Designspülen oder der 2-in1-Heißwasserhahn "Blanco Hot".
Investionen flossen 2012 nicht nur in den Ausbau der Silgranitproduktion, sondern auch in zukunftsweisende Energiekonzepte – laut Blanco derzeit die größte Herausforderung im Kostenmanagement, nachdem sich die Materialpreise weitgehend stabilisiert haben.
Mehr lesen Sie in der Juni-Ausgabe der "möbel kultur".

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