Interlübke-Insolvenz
Überwältigendes Presseecho
Diese Nachricht schlug wie eine Bombe ein und verbreitete sich in Windeseile: Interlübke hat gestern beim Bielefelder Amtsgericht Insolvenz angemeldet. Ob Westfalen-Blatt oder Welt, Stern oder N-TV, lokale und überregionale
Diese Nachricht schlug wie eine Bombe ein und verbreitete sich in Windeseile: Interlübke hat gestern beim Bielefelder Amtsgericht Insolvenz angemeldet. Ob Westfalen-Blatt oder Welt, Stern oder N-TV, lokale und überregionale Presse berichtete online umfangreich und – mehr oder weniger informativ. Den Heimvorteil nutzt das Westfalen-Blatt, dass auch bereits den Insolvenzverwalter Dr. Norbert Küpper zitiert: "Für die grundlegenden Gespräche brauche ich zunächst zwei Tage Zeit. Ich strebe die Einberufung einer Betriebsversammlung am Donnerstag an". N-TV titelte reißerisch "Interlübke ist pleite" und wies darauf hin, dass das Familienunternehmen ausschließlich in Deutschland produziere, während Branchengrößen wie Ikea Fertigungsstätten oft an Standorten in Niedriglohnländern unterhielten. Die Welt meldete, dass Interlübke einer Meldung der Oelder Zeitung "Die Glocke" zufolge bereits seit 2009 rote Zahlen schreibe. Mehrfach wird betont, dass der Insolvenzantrag nur für Interlübke und nicht für das Schwesterunternehmen Cor gelte. Und bei Stern-online konnte man kurz und knapp lesen: "Der traditionsreiche Möbelhersteller Interlübke hat Insolvenz angemeldet."
Interlübke ist als internationale Premium-Marke von hohem Interesse für die Medien. Bis 16 Uhr des heutigen Tages meldet Google bereits 130 Onlinenews. moebelkultur.de hält Sie über die weitere Entwicklung in Rheda-Wiedenbrück auf dem Laufenden.

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