Egger

Übernimmt Mehrheit bei Roma Plastik

Egger hat 71,5 Prozent der Anteile am türkischen Kantenhersteller Roma Plastik übernommen sowie die Option auf den Erwerb der restlichen Anteile unterzeichnet. Die verbleibenden 28,5 Prozent werden vom Roma Management

Egger hat 71,5 Prozent der Anteile am türkischen Kantenhersteller Roma Plastik übernommen sowie die Option auf den Erwerb der restlichen Anteile unterzeichnet. Die verbleibenden 28,5 Prozent werden vom Roma Management gehalten. Die Übernahme erfolgt vorbehaltlich der Prüfung durch den türkischen Wettbewerbsrat.
"Mit der Mehrheitsbeteiligung an Roma Plastik stärken wir unsere Position als Komplettanbieter", begründet Thomas Leissing, Leitung Finanzen/Verwaltung der Egger Gruppe und Sprecher der Geschäftsführung den Kauf.
"Von besonderer Bedeutung für uns ist dabei die besonders starke Präsenz von Roma in Ost- und Südeuropa sowie dem mittleren Osten, da diese Länder auch zu den strategisch wichtigen Märkten von Egger gehören", ergänzt der Vertriebs- und Marketingleiter Ulrich Bühler.
Roma Plastik gehört zu den weltweit führenden Kantenherstellern und ist in über 50 Ländern aktiv. Der Hersteller von PVC-, Melamin- und ABS-Kanten erwirtschaftet mit 400 Mitarbeitern rund 50 Millionen Euro Umsatz. Seit 2009 ist Roma mit einer Vertriebsniederlassung in Rheda-Wiedenbrück in Deutschland vertreten.
"Ich freue mich, mit der Egger Gruppe einen kompetenten Partner für unser Unternehmen gefunden zu haben, der die Zukunft von Roma sichern wird und neue Perspektiven für uns schafft", kommentiert Aydin Robert Baler, CEO von Roma Plastik die neuen Mehrheitsverhältnisse.
Egger erwirbt Roma Plastik aus Fonds, die von den Private-Equity-Gesellschaften Turkven Private Equity und Advent International beraten werden. Diese sind seit 2006 mehrheitlich an dem Kantenhersteller beteiligt.
Mit dem Erwerb der Roma-Anteile setzt erweitert Egger sein Produktspektrum um Kanten aus eigener Produktion. Damit bietet das Unternehmen seinen Kunden umfassende Lösungen aus einer Hand. "Diesem Anspruch können wir in Zukunft noch besser gerecht werden und darüber hinaus die Produktentwicklungen bei Dekoren und Oberflächen noch besser zwischen der Kante und der Melaminoberfläche aufeinander abstimmen", so Ulrich Bühler.