Wiemann

Übernimmt Loddenkemper und Femira

Knallernews noch vor Start der Messen in Ostwestfalen: Wiemann übernimmt Loddenkemper und Femira. Das Familienunternehmen baut damit seine Kompetenz  als Vollsortimenter im Bereich Schlafzimmer und Bettensysteme weiter aus. Hülsta konzentriert sich künftig nur noch auf die Hauptmarke in Stadtlohn. Über den Kaufpreis haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart.

„Wie angekündigt haben wir für Loddenkemper und Femira zum 1. Oktober 2018 einen Partner gefunden, der die Branche in- und auswendig kennt und unternehmerisch zu den Qualitäten und Kompetenzen der beiden Bereiche passt“, kommentiert Paul Jähn, CEO der Hüls AG & Co. KG, den Vertragsabschluss. „Nun setzen wir die Neuorientierung der Unternehmensgruppe weiter fort und stärken die Stärken der Dachmarke Hülsta“.

Jähn würdigte die „unaufgeregte, konzentrierte und professionelle Arbeit“ aller Beteiligten in diesem Investorenprozess. Insbesondere die Gespräche mit der IG Metall, den gewählten Arbeitnehmervertretern und der Belegschaft charakterisierte er als „ebenso kritisch wie zielführend“.

Von Seiten Wiemanns wird der Kauf folgendermaßen kommentiert: „Wir wollen den Sanierungskurs bei Loddenkemper und Femira weiterfortführen mit dem Ziel, die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Unternehmen bei massiven, lackierten und furniertem Holz weiterzuentwickeln“, erklärt Markus Wiemann. „Insofern investieren wir in die Kompetenz als Vollsortimenter bei Schlafzimmern und Betten. Wir glauben, dass uns der Fachhandel auf diesem Weg entsprechend unterstützt. Es ist geplant, dass bei Loddenkemper und Femira die bewährten ‚Mannschaften‘ an Bord bleiben und gezielt verstärkt werden.“

Das Angebot von Wiemann umfasst drei Bereiche: Schlafzimmermöbel sowie Schranksysteme und Einzelschränke in verschiedensten Ausführungen. Täglich werden 400 bis 500 Schlafzimmer gefertigt und weltweit ausgeliefert.  Am Standort in Georgsmarienhütte beschäftigt Wiemann ca. 360 Mitarbeiter. Wiemann hatte im Januar 2015 zudem die Horst Otten GmbH gekauft. Und sich damit bereits mit dem zusätzlichen  Boxspring-Segment breiter aufgestellt.
Lesen Sie mehr zu Wiemann in der aktuellen September-Ausgabe der „möbel kultur“.

Diese Seite teilen