Lectra
Übernimmt Humantec
Bereits kurz vor Weihnachten gab die französische Lectra-Gruppe die Übernahme des deutschen Herstellers Humantec Industriesysteme bekannt. Die Gesellschafter beider Unternehmen haben eine bindende Absichtserklärung unterschrieben, endgültige Vereinbarungen und der Transaktionsabschluss
Bereits kurz vor Weihnachten gab die französische Lectra-Gruppe die Übernahme des deutschen Herstellers Humantec Industriesysteme bekannt. Die Gesellschafter beider Unternehmen haben eine bindende Absichtserklärung unterschrieben, endgültige Vereinbarungen und der Transaktionsabschluss erfolgen in den nächsten zwei Monaten.
Hintergrund des Zusammenschlusses ist die Absicht, auf die weltweite Nachfrage an Lederzuschnittsystemen mit einer breiten, wirklich durchgängigen Produktpalette reagieren zu können. Sowohl das bereits 1994 von Humantec erfolgreich eingeführte "Lasernest", als auch die später erschienene Variante "Autonest" ergänzen die "Total Leather Solutions" von Lectra optimal. Für die nächsten drei Jahre wird bereits ein jährliches Wachstum im zweistelligen Bereich erwartet. Neben der Automobilindustrie soll das Engagement besonders im Bereich Möbel- und Innenausstattung verstärkt werden.
Peter Felber, der Humantec 1993 gründete und seit dem Geschäftsführer und Hauptgesellschafter ist, über den Zusammenschluss: "Ich bin stolz, dass Humantec der Lectra Gruppe beitritt, dem Marktführer in unserer Branche. Nach 11 erfolgreichen Jahren war nunmehr der ideale Zeitpunkt gekommen, die weltweiten Aktivitäten von Humantec mit Hilfe weit größerer Kapazitäten in den Bereichen R&D, Kapital, Marketing und Vertrieb sowie Service zu intensivieren." Felber übernimmt künftig die Entwicklungsleitung für Lederzuschnitttechnologien des gesamten Produktangebot beider Anbieter.
2003 erzielte Humantec mit insgesamt 70 Mitarbeitern im In- und Ausland einen Umsatz von 9 Mio. Euro. Zu dem internationalen Netzwerk von Lectra zählen über 1.500 Mitarbeiter, in 2003 erwirtschaftete die Gruppe einen Gesamtumsatz in Höhe von 184,7 Millionen Euro.

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