Torben Villadsen, Susanne Dahl Jepsen und Lars Larsen (V. l.).

Lars Larsen Group

Übernimmt Actona

Ein weiterer, kluger Schachzug in Richtung Vertikalisierung: Nachdem die dänische Lars Larsen Group, zu der u. a. Jysk und das dänsche Bettenlager gehören, bereits in den Möbelhersteller Interstil (2014) sowie in den Gartenmöbel-Produzenten Scancom (2006) investiert hat, will sich Gründer Lars Larsen nun auch Actona angeln. Das dänische Unternehmen, das seine Designs in eigenen Firmen überwiegend in Asien fertigen lässt und in Deutschland eine starke Juwo-Adresse ist, verfügt über einen Jahresumsatz von umgerechnet knapp 150 Mio. Euro, vertreibt an Kunden in über 90 Länder und beschäftigt 1.200 Mitarbeiter. Grund für den Verkauf: Im vergangenen Jahr verstarb Actona-Gründer Orla Dahl Jepsen im Alter von nur 58 Jahren, der die Firma 1981 ins Leben rief. Seine Frau Susanne Dahl Jepsen ist davon überzeugt, die Unternehmensfortführung im Sinne ihres verstorbenen Mannes nun in die richtigen Bahnen gelenkt zu haben. Orla Dahl Jepsen und Lars Larsen hätten sich persönlich gut gekannt und die gleichen Werte geteilt.

„Actona ist ein gesundes Unternehmen mit guten Werten, einem Management-Team mit hoher Komeptenz und einer starken Organisation“, lobt CEO Lars Larsen und freut sich über den guten Deal, der jetzt – allerdings noch vorbehaltlich der Zustimmung durch die Kartellbehörde – über die Bühne gegangen ist. Auch Actona-CEO Torben Villadsen freut sich darauf, künftig zur Lars Larsen Group zu gehören. Diese Entwicklung werde Actona weiter stärken. „Wir haben mit Lars Larsen einen Investor, der dem Unternehmen eine langfristige Perspektive bietet.“ Neben Larsen, der die merhheit am Unternehmen halten wird, besitzen auch Villadsen sowie Operations Director Aksel Laegsgaard und Finanzchef Søren Damgaard Anteile.

Die Lars Larsen Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Umsatz von 3,1 Mrd. Euro. Auf der Handelsseite zählen neben Jysk, dem Dänischen Bettenlager auch Bolia.com, Bettenwelt, IDdesign, Ilva und IDEmøbler zum Portfolio. Mehr zur Lars Larsen Group lesen Sie in der März-Ausgabe der „möbel kultur“.

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