Wilca/Wagner

Übernahmevertrag unterzeichnet

Seit gestern unter Dach und Fach: die Übernahme von Wagner durch Wilca. Zwar waren sich die oberfränkischen Polstermöbel-Unternehmen bereits im Januar darüber einig, dass die Betriebsbereiche Verwaltung, Näherei und Zuschnitt

Seit gestern unter Dach und Fach: die Übernahme von Wagner durch Wilca. Zwar waren sich die oberfränkischen Polstermöbel-Unternehmen bereits im Januar darüber einig, dass die Betriebsbereiche Verwaltung, Näherei und Zuschnitt von Wilca von Untersiemau nach Weidhausen umziehen werden. Doch strittig war bislang die Zahl der übernommenen Mitarbeiter. Am 3. Juli berichtete die Neue Presse, Coburg, noch von ernsthaften Problemen bei den Verhandlungen zwischen Wilca-Geschäftsführer Dr. Volker Carl (im Bild), der IG Metall und dem Betriebsrat. So dass zwischenzeitlich das gesamte Personal freigestellt wurde.
Mit der gestrigen Unterzeichnung der Verträge steht jetzt fest: Von 166 Mitarbeitern werden 81 weiterbeschäftigt. 32 weitere Wagner-Mitarbeiter erhalten Zeitverträge, um für ein halbes Jahr die Schreinerei weiterzuführen. Danach soll diese verkauft werden. Spätestens bis Jahresende wird damit der ehemalige Standort Untersiemau aufgelöst.
Die neue "Collection Wagner" wird um etwa die Hälfte der Modelle bereinigt. Wobei der Schwerpunkt weiterhin bei der Sichtholz-Kompetenz liegt, aber auch Vollpolster und Speisezimmer bleiben im Sortiment. Eine eigene GmbH, wie zuächst im Gespräch, wird jedoch nicht gegründet.