Berbel/Wesco

Übernahme von Homeier-Hauben und Start mit 3-Marken-Vertrieb

Künftig gehört auch das Unternehmen Homeier Küchentechnik ins Portfolio von Haubenspezialist Berbel. Denn mit Datum von heute wurde die Übernahme des Regensburger Unternehmens vollzogen. Berbel selbst ist seit Dezember 2012

Künftig gehört auch das Unternehmen Homeier Küchentechnik ins Portfolio von Haubenspezialist Berbel. Denn mit Datum von heute wurde die Übernahme des Regensburger Unternehmens vollzogen. Berbel selbst ist seit Dezember 2012 100-prozentige Tochter der Schweizer Wesco AG, die ihrerseits auf die verschiedensten Arten der Lüftungstechnik spezialisiert ist und über 200 Mitarbeiter beschäftigt. Das Ziel ist, ab Herbst mit allen drei Marken gemeinsam am Markt aufzutreten.
Für Homeier bedeutet die Übernahme zugleich eine Nachfolgesicherung des hochwertigen Nischenanbieters, da sich Inhaber Max Homeier (76) nun in den Ruhestand verabschieden kann. Die Leitungsfunktion übernehmen die beiden Berbel-Geschäftsführer Peter Ahlmer und Erling Boller. Es wird der komplette Produktionsbetrieb inklusive Firmengelände übernommen und weitergeführt. Der Vertrieb wird in Zukunft in der Berbel Vertriebsorganisation zusammengelegt. Wie bereits gestern gemeldet, ergänzt nun Carsten Siebler als Vertriebsleiter das Team.
Während Homeier mit herkömmlicher (bzw. Plasma-)Filtertechnik arbeitet, steht Berbel bekanntlich für das eigenständige patentierte Prinzip der fettfilterfreien Haube mit
Zentrifugaltechnik. Beide Verfahren sollen nebeneinander bestehen bleiben. Für Wesco-Alleingesellschafter Beat Ernst ist vielmehr gerade die Bandbreite das große Plus: "Mit der Übernahme der Firma Homeier gehen wir einen weiteren konsequenten Schritt, erweitern unser Sortiment und untermauern unseren Anspruch, führender Anbieter von Küchenlüftungssystemen in Europa zu werden", untermauert er seine Ambitionen.