XXXLutz

Übernahme von Hiendl noch nicht in trockenen Tüchern

"Eine Firma ist erst dann gekauft, wenn auch die Kartellbehörden zugestimmt haben." Recht hat das österreichische "Wirtschaftsblatt", das in seiner heutigen Ausgabe von dem Hiendl-Übernahme-Deal berichtet. Die Bundeswettbewerbsbehörde sowie der

"Eine Firma ist erst dann gekauft, wenn auch die Kartellbehörden zugestimmt haben." Recht hat das österreichische "Wirtschaftsblatt", das in seiner heutigen Ausgabe von dem Hiendl-Übernahme-Deal berichtet. Die Bundeswettbewerbsbehörde sowie der Bundeskartellanwalt haben demnach einen Prüfantrag beim österreichischen Kartellgericht gestellt. Dabei geht es darum, Marktanteile und Marktdominanz der XXXLutz-Gruppe zu checken. Die Entscheidung in dem Fall sei nicht vor fünf Monaten zu erwarten. Ob die Marktmacht der XXXLutz-Gruppe in Österreich durch die Akquisition des deutschen Handelsunternehmens Hiendl allerdings weiter zunimmt, ist fraglich. Bei der Übernahme der Domäne-Häuser mit 300 Mio. Euro Umsatz oder Mann Mobilia (ca. 360 Mio. Euro) hatten die Wettbewerbshüter im nachhinein auch keine Bedenken.