Alno/Riverrock

Übernahme vollzogen - Alno soll wieder Küchen produzieren

Was wie ein Weihnachtsmärchen klingt, ist nun Fakt. Noch gestern kurz vor Mitternacht meldete Insolvenzverwalter Prof. Dr. Martin Hörmann den Vollzug der Alno-Übernahme durch RiverRock. Per Adhoc-Mitteilung ist zu erfahren, dass Hörmann mit einer von der RiverRock European Opportunities Fund II Limited, Dublin, gehaltenen Gesellschaft, die künftig als Neue Alno GmbH firmieren wird und die derzeit unter heptus 279 GmbH firmiert, einen Vertrag über den Erwerb wesentlicher Vermögensgegenstände der Alno AG abgeschlossen hat. Der Kaufpreis für die Vermögensgegenstände beträgt rund 20 Mio. Euro.

Ausdrücklich wird dabei auch erwähnt, dass RiverRock beabsichtigt, den Geschäftsbetrieb der Alno AG wieder aufzunehmen.

Der Vollzug des Vertrags steht noch unter aufschiebenden Bedingungen. Bis zum rechtlichen Vollzug des Vertrags bleibt der Beschluss über die Einstellung des Geschäftsbetriebs der Alno AG aufrechterhalten. Die Liquidation der nicht von RiverRock erworbenen Vermögensgegenstände im Insolvenzverfahren wird auch nach Vollzug des Verkaufs des Geschäftsbetriebs an RiverRock fortgesetzt.

Die Frage ist, wie viele der zuvor rund 570 Mitarbeiter weiterbeschäftigt werden, ist noch unklar. Seit 23. Oktober sind bereits 400 Mitarbeiter freigestellt und ca. 170 Beschäftigte wurden für insolvenzspezifische Arbeiten in Pfullendorf übernommen.

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