Poggenpohl

Übernahme perfekt

Der schwedische Konzern Nobia AB übernimmt, wie bereits Ende April angekündigt (siehe Online-News vom 28.4.00), die Poggenpohl-Gruppe vom gleichfalls schwedischen Bauriesen Skanska. Der wollte sich schon seit längerem von seiner

Der schwedische Konzern Nobia AB übernimmt, wie bereits Ende April angekündigt (siehe Online-News vom 28.4.00), die Poggenpohl-Gruppe vom gleichfalls schwedischen Bauriesen Skanska. Der wollte sich schon seit längerem von seiner Küchensparte trennen und hat nach einem vergeblichen Anlauf im Januar mit Nobia jetzt endlich einen Käufer für die Poggenpohl-Gruppe, zu der neben dem Markenhersteller noch die Unternehmen Pronorm, Optifit, Goldreif sowie Myresjökök (Schweden) und WFM (Polen) gehören, gefunden.
"Die Poggenpohl-Gruppe ergänzt unseren Geschäftsbereich und gibt uns eine starke internationale Plattform mit wichtigen Marktanteilen in Mitteleuropa – eine ideale Ausgangsposition für unsere weitere Expansion. Gleichzeitig erwerben wir für den Konzern eine der besten Küchenmarken der Welt", kommentierte Nobia-Geschäftsführer Frederik Cappelen die Übernahme.
Durch die Übernahme wird Nobia, dessen Eigentümer neben der Unternehmensleitung der "Industri Kapital 1994-Fond" ist, zum größten europäischen Küchenhersteller mit einem Gesamtumsatz von etwa 1,4 Mrd. DM. Eingerechnet in diesen Betrag ist auch der Umsatz des Norema ASA-Konzerns, den Nobia ebenfalls übernimmt. Norema, das an der Osloer Börse notiert wird, beschäftigt rund 600 Mitarbeiter und besitzt vor allem in Norwegen und Dänemark große Anteile am Küchenmarkt.