Klose/ Haldensleben
Übernahme gescheitert
Die Übernahme der Sitzmöbel GmbH Haldensleben durch das Klose Möbelwerk Haldensleben ist gescheitert. Erst Mitte Januar hatte Annelen Klose, die Frau von Karl-Heinz Klose, die Weiterführung des Unternehmens unter der
Die Übernahme der Sitzmöbel GmbH Haldensleben durch das Klose Möbelwerk Haldensleben ist gescheitert. Erst Mitte Januar hatte Annelen Klose, die Frau von Karl-Heinz Klose, die Weiterführung des Unternehmens unter der Firmierung Klose Möbelwerk GmbH angekündigt. Geplant war eine "innovative Speisezimmer-Kollektion". Jetzt musste die Geschäftsführerin dem Insolvenzverwalter Dipl.-Kfm. Wolfgang von Betteray, Düsseldorf, das Aus des Vorhabens mitteilen.
In den vergangenen Monaten hatten sich der Insolvenzverwalter, das Land Sachsen-Anhalt und die DSL Bank für die Erhaltung des ostdeutschen Traditionsbetriebes eingesetzt. Und obwohl Sachsen-Anhalt grünes Licht für 2,5 Mio. DM gegeben hatte scheiterte letztendlich die Finanzierung des Investors, denn ein persönliches Risiko wollten Kloses nicht übernehmen. Doch dieses wäre nach den Bürgerschaftsrichtlinien des Landes Sachsen-Anhalt zwingend notwendig gewesen.
Damit ist die Sitzmöbelfabrik Haldensleben Geschichte. Denn weitere Investoren sind nicht in Sicht.
Um zumindest einen Teil der Arbeitsplätze zu sichern bemüht sich der Insolvenzverwalter, den Standort mit Alternativen wiederzubeleben. Als Lösung könnte er sich aufgrund der günstigen Verkehrslage von Haldensleben eine Nutzung als Logistikzentrum vorstellen. Erste Gespräche wurden bereits geführt.

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