Schwinn

Übernahme durch Investor in Sicht

Nach der Insolvenz im Januar: Die Konsolidierung des Möbelbeschlagherstellers Schwinn ist nun weitgehend abgeschlossen. Die Insolvenzverwaltung rechnet damit, dass die Gespräche mit potenziellen Investoren im kommenden Monat zu einer wirtschaftlichen

Nach der Insolvenz im Januar: Die Konsolidierung des Möbelbeschlagherstellers Schwinn ist nun weitgehend abgeschlossen. Die Insolvenzverwaltung rechnet damit, dass die Gespräche mit potenziellen Investoren im kommenden Monat zu einer wirtschaftlichen Einigung führen könnten, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Nach Ausarbeitung von vertragsjuristischen Details würde der Investor die wirtschaftliche Verantwortung dann mit Beginn des Jahres 2007 übernehmen.
Das Familienunternehmen aus dem hessischen Ober-Ramstadt hatte stets schwarze Zahlen geschrieben, aufgrund interner Querelen innerhalb der Geschäftsfleitung aber Ende Januar Insolvenz angemeldet, weil Banken ihre Kreditlinie zurückfuhren. Da zahlreiche Kunden aus der Möbelbranche bereits jetzt Interesse an einer langfristigen Zusammenarbeit mit Schwinn bekundet haben, kann sich das Unternehmen bei der Suche nach finanziellen und strategischen Investoren selbstbewusst präsentieren, heißt es in der Mitteilung.
Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen konnten bislang alle Arbeitsplätze erhalten werden. Entsprechend optimistisch ist die Stimmung bei Schwinn: "Wir begrüßen die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Insolvenzverwalter und sind überzeugt davon, unsere Produktionsstandorte erhalten und in Zukunft sogar weiter ausbauen zu können", sagt der Betriebsratsvorsitzende Gerhard Engelhardt.