Nobia

Übernahme des englischen Küchenherstellers Gower

Nach der Übernahme von Magnet schlägt Nobia nun zum zweiten Mal in Großbritannien zu: Europas größter Küchenkonzern hat jetzt für 98,6 Millionen Euro den englischen Küchenproduzenten Gower gekauft, den zweitgrößten

Nach der Übernahme von Magnet schlägt Nobia nun zum zweiten Mal in Großbritannien zu: Europas größter Küchenkonzern hat jetzt für 98,6 Millionen Euro den englischen Küchenproduzenten Gower gekauft, den zweitgrößten Hersteller von zerlegten Küchen in Großbritannien. Die Firma mit insgesamt 475 Angestellen und Hauptproduktionsstandort in Halifax beliefert sowohl den DIY-Markt als auch verschiedene Handelsketten und unabhängige Küchenstudios in ganz England. Eigenen Angaben zufolge betrug der Umsatz circa 111 Millionen Euro, was einem Marktanteil von sieben Prozent enspricht. Die Akquisition von Gower wird den Gesamtumsatz der Nobia Gruppe um ca. zehn Prozent pushen. Damit wird nahezu die Hälfte des Umsatzes (47 Prozent) in England realisiert. Der Marktanteil der Schweden mit zerlegten Küchen in Großbritannien wird somit voraussichtlich auf 19 Prozent steigen.
Gower und Nobia können nun ihr Angebot für Händler weiter ausbauen. Weitere Vorteile der Übernahme sind: Erweiterung der Produktlinie, verstärktes Engagement in der Produktentwicklung, ein besseres Serviceangebot sowie erweiterte Lieferkapazitäten. Gower wird dabei weiterhin als eigenständiges Unternehmen operieren.
Das jährliche Wachstum am Küchenmarkt Großbritanniens lag in den letzten fünf Jahren zwischen zwei und drei Prozent. Dabei machten zerlegte Küchen immerhin etwa 40 Prozent des Marktvolumens aus. Tochterunternehmen Nobias, die sich am Geschäft mit zerlegten Küchen beteiligen, sind HTH, Magnet und Marbodal. Nobias Gesamt-Marktanteil am englischen Küchenmarkt beträgt zurzeit etwa acht Prozent und wird nach der Übernahme voraussichtlich auf 15 Prozent ansteigen.