Hans-Joachim Tessner im "Handelsblatt"

Über Expansionspläne und Warenbeschaffung

In seiner Ausgabe von heute berichtet das "Handelsblatt" über Roller-Gründer Hans-Joachim Tessner und seine Expansionspläne. Innerhalb von nur drei Jahren solle das Filialnetz von derzeit 82 auf deutlich über 100 Märkte ausgebaut werden. Die Finanzierung der Erweiterung will Tessner aus dem Cash-flow leisten. Zusätzlich zu Roller hatte Tessner in den vergagnene Jahren Tejo-Häuser und die Küchenfachmärkte Meda aufgebaut. Die gesamte Unternehmensgruppe erzielt heute ein Umsatzvolumen von über 900 Mio. Euro. Hans-Joachim Tessner hat inzwischen die restlichen Rolleranteile von der Teppich Domäne Harste, die neuerdings als Tedox KG firmiert, erworben.

Neben den Ausführungen zu seinen Plänen, sind in dem Handelsblatt-Artikel Tessners Statement zur Schieder-Insolvenz, von der er geschockt gewesen sei, durchaus spannend. Denn von Schieder bezog Tessner fast ein Viertel aller Roller-Kastenmöbel. "Dabei haben wir noch Glück im Unglück gehabt, weil die Nachfrage nach Möbeln erst im Herbst wieder anzieht", sagt Tessner. So konnte Roller rechtzeitig reagieren und neue Hersteller in Polen, Rumänien, Ungarn und der Ukraine engagieren. Und weiter heißt es im Handelsblatt: "Obwohl die Produktion in den Schieder-Werken auch in der Insolvenz weiterläuft, erhalten sie nur noch einen Bruchteil der früheren Aufträge aus dem Hause Roller. Sollte sich allerdings für das Schieder-Werk in Ostwestfalen alsbald ein Investor finden, ist Tessner nicht abgeneigt, die guten Geschäftsbeziehungen fortzusetzen."

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