Heidrun Brinkmeyer - auch fürs Home Office ist Küchenhersteller Ballerina gut gerüstet.

Ballerina

Über die magische 100 Mio. Euro-Schwelle

In den vergangenen Jahren ging die Umsatzkurve bei Ballerina Küchen konsequent nach oben und stand 2019 bei 97,5 Mio. Euro. 2020 wird das Unternehmen etwa 104 Mio. Euro erreichen und es damit über die Schwelle zur dreistelligen Million schaffen. „Wir kommen jetzt in eine ganz andere Liga“, stellte Senior Heinz-Erwin Ellersiek beim jüngsten Besuch der Redaktion fest. Überdies ist Ballerina längst in die Top10 der deutschen Küchenhersteller aufgestiegen (zuletzt auf Platz 8).

Im laufenden Jahr wurden etwa sieben Prozent mehr Umsatz erzielt, wobei das Inland etwas besser als das Ausland – bei 44% Exportanteil – abschnitt. „Aber natürlich haben wir auch wie viele andere ein Jahr mit großen Schwierigkeiten hinter uns, gerade wenn man an die Monate April/Mai denkt. Diese Umsatzausfälle mussten wir zuerst wieder herausholen,“ stellt Geschäftsführerin Heidrun Brinkmeyer klar. Und wie bei anderen Unternehmen hatte der Auftragsboom im Herbst wiederum erheblich verlängerte Lieferzeiten zur Folge. In der Spitze lagen diese bei vierzehn Wochen, auch durch die Verzögerungen bei Spanplatten und Beschlägen – dies habe sich aber wieder gemäßigt.

„Laut Aussage unserer Kunden haben wir die Krise perfekt gemeistert,“ freut sich Heidrun Brinkmeyer, die gemeinsam mit Heiko Ellersiek (GF Technik) seit 2016 Mitgesellschafterin ist.

Wie das Unternehmen das Corona-Jahr erlebt hat, welche Pläne das Unternehmen treiben und welche Stärken sich gerade in der Ausnahmesituation besonders bewähren, lesen Sie in der „möbel kultur“ 1/2021.

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