Electrolux

Über 3.000 Jobs in Gefahr

Nach Whirlpool greift nun auch Electrolux wiederum zum Rotstift: Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, sollen bis Ende 2009 weltweit mehr als 3.000 Stellen gestrichen werden. Ob auch Jobs in Deutschland

Nach Whirlpool greift nun auch Electrolux wiederum zum Rotstift: Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, sollen bis Ende 2009 weltweit mehr als 3.000 Stellen gestrichen werden. Ob auch Jobs in Deutschland wegfallen, ist zunächst unklar. Gemäß der Nachrichtenagentur Reuters will der weltweit zweitgrößte Hausgerätehersteller dazu erst zu Beginn des kommenden Jahres Stellung beziehen.
Anlass ist der massive Nachfrageeinbruch in Europa und Nordamerika seit Ende November. So könne auch der für 2008 geplante Gewinn von umgerechnet rund 330 Mio. Euro (3,3 bis 3,9 Mrd. Kronen) nicht mehr erreicht werden. Bis Ende November lag das Ergebnis bei etwa 248 Mio. Euro.
Ende 2007 beschäftigte der Konzern 57.000 Mitarbeiter. Zusätzlich zu den 2008 eingeleiteten Sparmaßnahmen will Electrolux seine Produktion noch stärker als geplant in Low-Cost-Länder auslagern. Bis spätestens 2010 soll das vor vier Jahren begonnene Restrukturierungsprogramm abgeschlossen sein, infolge dessen noch mehr Stellen aufgebaut werden.