Franke/Artemis

Über 16 % Minus für Kitchen Systems

Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie haben bei der Artemis Group für ein „sehr anspruchsvolles erstes Halbjahr 2020“ gesorgt. Mit Ausnahme der Artemis Real Estate Group verzeichneten die Geschäftsaktivitäten Franke Group, Feintool Group und Artemis Asset Management Group fehlende Ergebnisbeiträge sowie zusätzliche Kosten unter anderem durch die mehrwöchige Stilllegung der Produktionsbetriebe. Infolgedessen musste die Gruppe in den ersten sechs Monaten 2020 einen zweistelligen Rückgang des organischen Umsatzwachstums hinnehmen, wobei negative Währungsauswirkungen aufgrund der Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber fast allen Währungen zu einem zusätzlichen Umsatzrückgang beitrugen.

Im ersten Halbjahr 2020 erzielte die Artemis Group einen konsolidierten Nettoumsatz von 1,264 Mrd. CHF (ca. 1,17 Mrd. Euro). Dies entspricht einem Rückgang gegenüber der Vorjahresperiode von 18,8 Prozent bzw. -14,4 Prozent beim organischen Wachstum. Das EBIT der Gruppe ging von 63 Mio. auf 14,7 Mio. CHF zurück und die EBIT-Marge sank im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 von 4 auf 1,2 Prozent.

Zugleich reduzierte sich der Nettoumsatz der Franke Group im ersten Halbjahr 2020 um 13,2 Prozent auf 988,1 Mio. CHF (919 Mio. Euro). Den größten Verlust musste dabei der Bereich Franke Kitchen Systems mit einem Minus von 16,7 Prozent hinnehmen.

Auch wenn sich die Situation verbessert, sei aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten eine zuverlässige Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach wie vor sehr schwierig. Trotz der geringen Vorhersehbarkeit geht die Artemis Group von einer nicht schnellen, aber weiteren wirtschaftlichen Erholung aus - vorausgesetzt es kommt zu keinem zweiten Lockdown.

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