U.E.A. will Weltmöbelverband gründen

Auf Initiative des Europäischen Verbands der Möbelhersteller (U.E.A.) fand Ende Januar eine Sitzung in Paris statt, auf der die Rahmenbedingungen für die Schaffung eines Weltmöbelverbands festgelegt wurden. Insgesamt 39 Länder

Auf Initiative des Europäischen Verbands der Möbelhersteller (U.E.A.) fand Ende Januar eine Sitzung in Paris statt, auf der die Rahmenbedingungen für die Schaffung eines Weltmöbelverbands festgelegt wurden. Insgesamt 39 Länder waren durch ihre Organisationen vertreten. Deutschland und Italien gehörten allerdings nicht dazu, da sie bereits im September 2005 aus der U.E.A. ausgeschieden sind.
Folgende Eckpunkte wurden beschlossen: Der nächste Weltmöbelkongress findet während der Messe "Furniture China" (12. bis 15.9.) in Shanghai statt. Dort soll die offizielle Gründung des Weltmöbelverbands verkündet werden. Als Mitglieder kommen nationale und supranationale Möbelindustrieverbände in Betracht. Der Präsident wird für drei Jahre gewählt. Da die Initiative zur Gründung des Weltverbands von der U.E.A. ausging, wird U.E.A.-Präsident Calixto Valenti auf dem Kongress Rodrigo Rodriquez, Honorar-Präsident der U.E.A., als ersten Weltmöbelverbands-Präsidenten vorschlagen. Ziel des Verbands ist eine weltweite Kooperation der Möbelhersteller. Wie diese allerdings in der Praxis aussehen soll und kann, bleibt fraglich.