VDM/HDH-Jahres-Wirtschaftspressekonferenz
“Turnaround in 2004”
Er hat sich gegen den Vorwurf des Zweckoptimismus verwahrt und konsequent auf die Zahlen und Erhebungen des Münchener Ifo-Instituts verwiesen: HDH- und VDM-Geschäftsführer Dirk-Uwe Klaas hat heute vormittag in Köln
Er hat sich gegen den Vorwurf des Zweckoptimismus verwahrt und konsequent auf die Zahlen und Erhebungen des Münchener Ifo-Instituts verwiesen: HDH- und VDM-Geschäftsführer Dirk-Uwe Klaas hat heute vormittag in Köln für die Gesamtbranche Licht am Ende des Tunnels ausgemacht. Zwar wird das laufende Jahr definitiv mit einem Möbel-Minus von zwei Prozent abschließen (bezogen auf die katastrophalen Ergebnisse des Vorjahres), für 2004 prophezeit Dirk-Uwe Klaas dann allerdings den "turnaround", der sich am Ende als schwarze Zwei Plus darstellen soll. Lassen wir die Handlungsanweisungen für die Politk mal weg und machen in Zahlenwerk: Die Möbelindustrie lag bis Ende Juni 3,1 Prozent hinter Vorjahreswert und setzte 9,9 Milliarden Euro um (Grundlage, wie gesagt, 1. Halbjahr 2002 mit 9,6 Prozent Miesen). Die Beschäftigtenzahl schrumpfte um 6,9 Prozent auf 140.389. Vom Markt verschwunden sind 41 Betriebe, unter"m Strich verbleiben 1.309. Erfreulich die Ausfuhrzahlen: Die Exportquote stieg von 22,5 auf 24,5 Prozent. Parallel wachsen allerdings auch die Möbelimporte, bis einschließlich Mai 8,1 Prozent über Vorjahreswert.. Schlechte Zahlen insbesondere für die Hersteller im unteren Preissegment, so sie denn nicht selbst in Osteuropa oder China fertigen lassen. Und der Lichtblick? "Die Indikatoren zeigen nach oben," sagt Dirk-Uwe Klaas – erwähnt Steuerentlastung, Marktkonsolidierung, den neuen "homing-Trend" und – dass jetzt aber ausdrücklich scherzhaft – Sahara-Abenteurer.

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