Am 2. April eröffnete Firmeninhaber Lars Larsen (Mitte) gemeinsam mit Åge Nielsen (l.) und Ole N. Nielsen die erste Jysk-Filiale in Italien.

Dänisches Bettenlager

Trotzt der Krise - und will um 10 Prozent wachsen

Um 150 Märkte soll das aktuell über 800 Filialen umfassende Netz ausgebaut werden - europaweit. Neben Deutschland und Österreich, wo das Dänische Bettenlager bereits etabliert ist, setzen die Bettenexperten aus dem hohen Norden zukünftig vermehrt, unter der internationalen Konzernmarke Jysk, auch auf die Schweiz und Frankreich, wo der Markteintritt schon erfolgt ist - und auf Italien und Spanien. Im April eröffneten Niederlassungen im norditalienischen Serravalle und in Cortenuova sowie in Cartagena, Gandia und Ondara an der Costa Blanca in Spanien.

Trotz oder gerade wegen der Wirtschaftskrise freut sich das Unternehmen im 25. Jubiläumsjahr, nach eigenen Angaben, über ein reges Kundeninteresse. Das gelte für die neuen Märkte in Europa genauso wie für die angestammten Läden in Deutschland und Österreich. Einen Grund hierfür sieht der Fachmarkt-Filialist in seinem "sehr kostenbewussten Handeln im Sinne der Kunden". Meint: Discount-Elemente wie günstige Preise und effiziente Ladengestaltung sowie "der Fachberatung und dem Service des traditionellen Fachhandels". Hinzu komme die sofortige Verfügbarkeit der Ware.

[page_break]

"Unsere Verkaufszahlen zeigen, dass wir mit unserem Angebot richtig liegen", freut sich Geschäftsführer Ole N. Nielsen. Er rechnet für dieses Geschäftsjahr mit einem satten Plus von 10 Prozent, sieht jedoch auch Probleme auf das Unternehmen zukommen: "Um weiter wachsen zu können, brauchen wir noch mehr gut ausgebildetes Personal und das nicht nur im Verkauf. Auch in der EDV, im internationalen Marketing, bei der Logistik und dem Einkauf - überall suchen wir Spezialisten, die oft schwer zu finden sind.".

Daher setzt das Dänische Bettenlager stark auf die Ausbildung des eigenen Nachwuchses. Mit über 1.000 Auszubildenden liegt die Quote bei rund 20 Prozent. Für 2009 sind 700 neue Lehrstellen vorgesehen. Neben der klassischen Einzelhandelsausbildung wird mit dem Handelsfachwirt auch eine Alternative zum Studium angeboten. "Ein Karrieresprungbrett für alle, die mit uns europaweit erfolgreich sein wollen", so Ole N. Nielsen.

Diese Seite teilen