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Trotz Krise bleibt Konsumklima stabil

Die Verbraucher-Stimmung in Deutschland ist trotz anhaltender Negativ-Meldungen aus der Wirtschaft konstant. Wie die Konsumforschungsgesellschaft GfK in Nürnberg heute mitteilte, prognostiziert der Gesamtindikator nach 2,5 Zählern im Mai auch für

Die Verbraucher-Stimmung in Deutschland ist trotz anhaltender Negativ-Meldungen aus der Wirtschaft konstant. Wie die Konsumforschungsgesellschaft GfK in Nürnberg heute mitteilte, prognostiziert der Gesamtindikator nach 2,5 Zählern im Mai auch für Juni 2,5 Zähler. Damit bleibt dieser seit März unverändert.
Die Verbraucher gehen laut der jüngsten Befragung davon aus, das Schlimmste der Krise überstanden zu haben und blicken deshalb zuversichtlicher in die Zukunft. So stieg dann auch die Konjunkturerwartung im Mai nach einem längeren Rückgang zum zweiten Mal in Folge leicht um 2,9 Punkte an. Derzeit weist der Indikator -28,3 Zähler auf. Allerdings bleibt sein Niveau mit -40 Punkten im Vergleich zum Vorjahr noch immer sehr niedrig.
Die Anschaffungsneigung bleibt mit einem leichten Plus von 0,1 Punkten auf aktuell 12,5 Zähler auf einem positiven Niveau. Im Vergleich zu 2008 ist das sogar ein Plus von knapp 33 Punkten. Als Gründe für die gute Entwicklung wurden neben der Abwrackprämie insbesondere moderate Preise genannt. [page_break]
Bei der Einkommenserwartung dagegen rechnen die rund 2.000 Befragten zunehmend damit, künftig weniger Geld in der Tasche zu haben. Sie ging nach einem Plus von 3,4 Punkten im April um 1,3 Zähler im Mai zurück. Aktuell weist der Indikator -9,3 Zähler auf. Nach Angaben der Experten wirken sich Kurzarbeit und die zunehmende Angst vor einer Kündigung auf die pessimistische Erwartungshaltung aus.