Butlers

Trotz Insolvenz wird weiter investiert - neues Shopkonzept in Düsseldorf

Ende Januar musste Butlers Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen. Alle Filialen sind aber unverändert geöffnet. Und es wird auch weiter investiert, zum Beispiel in das Haus am Düsseldorfer Carlsplatz. Der 350 qm große Standort hatte seit Ende Januar wegen Umbau geschlossen – am vergangenen Mittwoch öffnete er nun in neuem Look wieder seine Türen. Die Pläne zur Umgestaltung wurden bereits im vergangenen Herbst angestoßen, nachdem das Unternehmen mit dem frischen Konzept in einer Berliner Pilotfiliale gute Erfahrungen gemacht hat.

Zu den Veränderungen gehört der Konzeptbaustein „Mini Market“. Dort finden die Kunden Kreativ-Artikel, wie sie sonst von Museumsshops angeboten werden. „Das neue Design unterstreicht die Modernität unserer Marke. Butlers schaut nach vorne und arbeitet daran, sich im Kundeninteresse ständig weiterzuentwickeln“, so Geschäftsführer Wilhelm Josten.

Gleichzeitig berichtet das Portal anwalt.de, dass es für Anleger, die über Genussrechte bei Butlers investiert haben, problematisch werden könnte. „Im März 2013 emittierte die Butlers GmbH & Co. KG die Genussrechte mit einer jährlichen Verzinsung von vier Prozent. Anleger konnten sich schon mit einer geringen Mindestsumme von 100 Euro beteiligen und mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Jahresende wieder kündigen. Angestrebt wurde ein Emissionsvolumen von 10 Mio. Euro“, so anwalt.de. Vielen Anlegern sei dabei nicht klar, dass Forderungen aus Genussrechten nachrangig behandelt werden. „Genussrechte-Inhaber drohen, im Insolvenzverfahren leer auszugehen“, erklärt Rechtsanwalt Markus Jansen auf dem Portal.

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