Begros

Trennung von Porta

Porta und Begros gehen künftig getrennte Wege. Damit verliert der Einkaufsverband aus Oberhausen ein Flagschiff mit bedeutender Marktposition, das über mehrere großflächige Einrichtungshäuser verfügt. 2023 erzielte das ehemalige Verbandsmitglied laut „möbel kultur

Foto: Begros

Porta und Begros gehen künftig getrennte Wege. Damit verliert der Einkaufsverband aus Oberhausen ein Flagschiff mit bedeutender Marktposition, das über mehrere großflächige Einrichtungshäuser verfügt. 2023 erzielte das ehemalige Verbandsmitglied laut „möbel kultur Umsätze-Extra“ in Deutschland 1.140 Mio. Euro (gesamt: 1.240 Mio. €). 

Die Trennung ist ein logischer Schritt, nachdem die XXXLutz-Gruppe Anfang Januar angekündigt hatte, die Porta-Gruppe übernehmen zu wollen (wir berichteten). Und so teilte Begros-Geschäftsführer Oliver Müther heute mit: „Unser Mitglied FuG Handelsgesellschaft Mitte mbH & Co. KG (Porta) scheidet rückwirkend zum 31.12.2024 als Gesellschafter aus der Begros aus. Um Porta einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen, haben wir uns mit der Porta-Geschäftsführung auf eine Nachlauffrist bis zur Genehmigung durch die zuständigen Kartellbehörden und dem danach anstehenden Closing der Transaktion geeinigt, längstens jedoch bis zum 31.12.2025 AE.“

Alle Exklusiv-/Markenprodukte, die Porta vor dem 31.12.2024 geführt hat, können in diesem Zeitraum noch im Kommissionsgeschäft bestellt werden. Neue Exklusiv-/Markenprodukte der Begros werden von Porta nicht mehr platziert.