Jahnke

Transfergesellschaft ist beschlossene Sache

Neuigkeiten aus Trittau: Gestern haben der Jahnke-Betriebsrat und der Insolvenzverwalter Dr. Gideon Böhm die Betriebsvereinbarung über die Einrichtung und die konkrete Ausgestaltung der Transfergesellschaft für die Belegschaft abgeschlossen. Durch den

Neuigkeiten aus Trittau: Gestern haben der Jahnke-Betriebsrat und der Insolvenzverwalter Dr. Gideon Böhm die Betriebsvereinbarung über die Einrichtung und die konkrete Ausgestaltung der Transfergesellschaft für die Belegschaft abgeschlossen. Durch den ausgehandelten Aufstockungsbetrag werden die Mitarbeiter, die in die Transfergesellschaft wechseln, finanziell besser gestellt als im Fall der Arbeitslosigkeit, wie die Anwaltskanzlei heute mitteilt. Böhm geht nun davon aus, dass alle 230 Arbeitnehmer in die bis zum 15. April errichtete Transfergesellschaft wechseln werden. Böhm ist nach diesem Schritt weiter optimistisch: "Nun können wir die Investorensuche für die Jahnke GmbH noch einmal intensivieren. Vor dem Hintergrund der gestern erzielten Betriebsvereinbarung sieht es gut aus."
Über das Vermögen der Jahnke GmbH & Co. KG war bereits am 25. Januar das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet worden. Am 1. April wurde dann das Insolvenzverfahren eröffnet. Zum 15. April können die Jahnke-Beschäftigten auf freiwilliger Basis in die bis dahin errichtete Transfergesellschaft wechseln und werden dort sechs Monate lang betreut und weiterqualifiziert.