Baumann Dekor
Traditionsunternehmen wird fortgeführt
Es kann aufgeatmet werden im österreichischen Gmünd. Nach der Insolvenz hat Baumann Dekor einen Investor gefunden, der das Textilunternehmen fortführen will. Laut den "Niederösterreichischen Nachrichten" erhielten der österreichische Möbelhersteller Wittmann
Es kann aufgeatmet werden im österreichischen Gmünd. Nach der Insolvenz hat Baumann Dekor einen Investor gefunden, der das Textilunternehmen fortführen will. Laut den "Niederösterreichischen Nachrichten" erhielten der österreichische Möbelhersteller Wittmann sowie der Gmünder Unternehmer Franz Siller, der mit Vereg zu Europas größten Baumarkt-Lieferanten zählt, den Zuschlag. Sie garantierten, 80 bis 90 Arbeitsplätze in den kommenden drei Jahren zu erhalten. 52 Mitarbeiter hatten nach der Konkurseröffnung bereits eine Kündigung erhalten. Sie blieben vorerst aber bestehen.
"Wir wollen die Firma Baumann wieder dorthin bringen, wo sie ihren Platz hat – an der Weltspitze für gute Textilien", erklärte Heinz Hofer-Wittmann, Geschäftsführer von Wittmann, gegenüber der Zeitung. Durch die Ausrichtung von Baumann Dekor und dem Möbelhersteller würden sich Synergie-Effekte ergeben, von denen beide Seiten profitieren könnten. Gleichzeitig sei ihm und Franz Siller aber auch bewusst, dass sie am Standort des Textilunternehmens erst einmal investieren müssten, um Baumann Dekor fit für die Zukunft zu machen.

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