Albin Ruf gründete das Unternehmen vor 90 Jahren.

Ruf Betten

Traditionshersteller feiert 90. Geburtstag

Manchmal sind es wirklich die kleinen Dinge, in denen Großes liegt. Ein Anfang, deren Erfolg bis heute anhält. 1926 war es eine Sprungfeder, die Albin Ruf (Foto) auf eine Idee brachte. Er begann, Patentroste und Schonerdecken herzustellen. In den 40er-Jahren waren es Matratzen, dann Betten, die nun von seinen Söhnen Walter und Herbert produziert wurden. Sie erkannten in den 60ern, dass die französische Art zu schlafen die Deutschen begeisterte und starteten mit weich gepolsterten, eleganten Betten – „Happy Night“ war geboren.

Im darauffolgenden Jahrzehnt gehörten Chrom und Elektrospielereien zum Must-have. Ruf trat mit dem „Jetbett“, dessen ausgefallenes Design an Ufos oder Flugzeuge erinnerte, einen Siegeszug an. Anfang der 80er-Jahre erkannte der Hersteller, dass die Menschen Individualität suchten. Seine Antwort darauf hieß „Composium“, das bis heute erfolgreich verkauft wird. Viele weitere Polsterbetten-Programme folgten.

Im nächsten Jahrzehnt inspirierte das „Modern Living“ das Ruf-Team zu Holzmodellen in schlichter Form – allen voran „Nova“. Heute wiederum ist Boxspring der große Trend und eine der erfolgreichsten Produktschienen des Unternehmens. Die immense Vielfalt reicht von klassisch über modern bis de­signorientiert. Und wohin auch immer die Reise als nächstes hingeht, Ruf will auch die nächs­ten 90 Jahre ganz vorn mit dabei sein.

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