Christoph Ritschel (l.) und Thomas Stolletz stellten sich den Fragen der "möbel kultur". Foto: Guido Schiefer

Standpunkte

Thomas Stolletz und Christoph Ritschel im Interview

Ein Redaktionsgespräch in ungewöhnlicher Konstellation, bei dem sich beide vorher nicht kannten: Poco-Vorstand Thomas Stolletz und Christoph Ritschel, Geschäftsführer Möbelfirst, stellten sich den Fragen der „möbel kultur“ für ihre Jubiläumsausgabe. Obwohl die beiden Gesprächspartner unterschiedliche Generationen repräsentieren, sind sie sich in vielen Punkte einig, so z. B. bei der Konstellation der Teams. Mitarbeiter aus allen Altersklassen bilden sowohl für einen Filialisten wie Poco als auch ein Start-up wie Möbelfirst eine wichtige Basis.

Spannend sind die Standpunkte der beiden wenn es um das Thema Größe geht. „Die Größe ist deshalb für uns so wichtig, weil wir damit den Bekanntheitsgrad erhöhen. Je mehr uns kennen, desto mehr werden in Zukunft auch auf unserer Plattform landen. Mit nur fünf oder zehn Märkten kann man das nicht erreichen. Deshalb werden wir auch die Anzahl der Märkte in Deutschland langfristig von aktuell 125 auf 200 erhöhen. Vielleicht in einem etwas geringerem Tempo, als früher geplant, weil wir entschieden haben, aktuell mehr in die Onlinepräsenz zu investieren“, sagt Thomas Stolletz. Für Christoph Ritschel sieht die Sache anders aus: „Möbel First kennt ja noch kaum jemand, aber wir zeigen Größe bei den Suchmaschinen. Wenn jemand Möbel in Kombination mit bestimmten Suchbegriffen einer Marke eingibt wie „Musterring online kaufen“, „Rolf Benz Online Shop“, „Stressless kaufen“ oder Verbandsmarken, landet unsere Plattform bei Google immer auf Seite eins. Deshalb definieren wir Größe über den Sichtbarkeitsindex. So überzeugt sich jeder Möbelhändler schnell selbst, wenn er sich über uns informiert, weil wir dort auf Augenhöhe mit den Großen sind wie Otto, XXXLutz und Co. So kann jeder Händler die Sichtbarkeit von uns für sich nutzen.“

Lesen Sie das komplette Interview, das wir auf Zeche Zollverein geführt haben, in der Juni-Ausgabe der „möbel kultur“. Warum gerade dieser Ort? Weil er wie kaum ein zweiter für erfolgreichen Strukturwandel gilt.

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